Donnerstag, 10. März 2016

Frauentag 2016

Auch die Frauen unserer Volkssolidarität Ortsgruppe haben in diesem Jahr traditionsgemäß den Internationalen Frauentag gefeiert.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Frauentages und dem, was uns heute mit diesem Tag verbindet ging die Vorsitzende der Ortsgruppe auch auf Schwerpunkte ein, die die Frauen der Ortsgruppe heute beschäftigen.

Manchmal, so scheint es, wird einfach vergessen, dass es neben Kinder- und Jugendarbeit, Kultur und Sport auch noch die ältere Generation gibt, die in früheren Jahren den Grundstein für den gegenwärtigen Lebensstandard legte. Und so mache Frau und Mutter muss heute mit den Folgen der Chancenungleichheit im ehemaligen Arbeitsleben zurechtkommen, indem sie am Rande des Existenzminimus lebt.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir als Ortsgruppe der Volkssolidarität in unserem Wirkungsbereich Unterstützung im Rahmen von Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe im häuslichen Bereich, bei Vorbereitung von Behördengängen, Förderung menschlicher Kontakte im Rahmen von Gruppenveranstaltungen, Vorträgen und gemeinsamen Unternehmungen.

Nach wie vor lautet das Motto unserer Ortsgruppe "Gemeinsam nicht einsam". Wir wollen im Ruhestand aktiv und selbstbestimmt leben, uns im Verein sozial engagieren und Freizeit, Bildung, Kultur und Sport auch für ältere, sozial benachteiligte und behinderte Menschen erlebbar machen.



Wichtig sind uns dabei aber auch die generationsübergreifenden Aktivitäten - Veranstaltungen, die wir gemeinsam mit dem Kindergarten und jüngeren Menschen aus unserem Ort gestalten können. Wir haben im Ort kaum noch Möglichkeiten für die Durchführung von größeren Veranstaltungen mit Jung und Alt. Unser Gasthof ist geschlossen und andere vorhandene Räumlichkeiten können nur der jeweiligen Platzkapazität entsprechend genutzt werden. Das macht uns die Vorbereitung und Durchführung von interessanten Veranstaltungen für Jung und Alt nicht einfach.

Das es uns trotzdem gelingt, im Rahmen des Möglichen für schöne Momente mit ausgleichender und entspannender Wirkung zu sorgen, die auch das persönliche Wohlbefinden und die zwischenmenschlichen Kontakte fördern zeigen solche Veranstaltungen, wie auch die diesjährige Frauentagsfeier im Speisehof Nowak Frankenau. Für die musikalische Unterhaltung sorgte mit Tanzmusik und Gesang Stefan Thiel aus Flöha und wenn es auch nicht zum Rock'n'Roll mit Überschlag kam, getanzt wurde trotzdem fleißig.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Vorschau Veranstaltung Monat März 2016


laden wir ganz herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit DJ Stefan Thiel aus Flöha ein.

Termin: Dienstag, 08. März 2016
Beginn:  18:00 Uhr
Ort:        Speisehof Nowak Frankenau

Unkostenbeitrag: 8,00 Euro (Speisen und Getränke Selbstzahler)

Anmeldung mit Essenvorbestellung ist erforderlich, bitte bis spätestens 01. März 2016 an Marina Schlenzig, Obere Dorfstraße 50, Tel.: 03727 3417

Frisches Gemüse - was macht den Unterschied


Gesundes Gemüse war Thema des Vortrags von Martin Starke, Gartenbau Starke Frankenau. Er bot den Teilnehmern der Veranstaltung wieder einen sehr interessanten Vortrag.

Er erklärte des Unterschied zwischen Gemüse in Großmärkten und dem, was man direkt beim Erzeuger kauft, denn: Gemüse ist nicht gleich Gemüse. Frisch vom Feld geerntet mit kurzen Transportwegen ist doppelt so gesund, da die Inhaltsstoffe noch vollkommen erhalten sind, wohingegen Gemüse in Großmärkten mindestens 48 Stunden alt, wenn nicht noch älter, ist. Um diese lange Haltbarkeit
Martin Starke
zu gewährleisten, wird Gemüse dementsprechend behandelt und verliert somit immer mehr an wertvollen Inhaltsstoffen. Auch Ernte und Umgang mit Gemüse sind ausschlaggebend für Frische.

Er verwies insbesondere auch darauf, saisonales deutsches Gemüse zu kaufen. Und spätestens bei der Gegenüberstellung der Vitaminwerte einzelner Gemüse- und Obstsorten wurde allen deutlich, wie wichtig es ist, vorher zu vergleichen, was man als gesundes Gemüse/Obst einkauft. So hat z. B. Kohl in Deutschland angebaut mehr Vitamin C als Zitrone.

Weitere Informationen bezogen sich auf die Verarbeitung von Gemüse und Obst. Interessant war für die meisten Teilnehmer, dass z. B. Möhren angedünstet die meisten Vitaminen freisetzt und - aber das wussten die meisten schon - Tiefkühlware gesünder als Konserve ist. Beim Apfel sollte man grundsätzlich den Kelch entfernen, weil sich dort die gefährlichsten Schadstoffe ansetzen. Un natürlich ist Öl bei der Zubereitung für die Freisetzung von Vitamine wichtig.

Weitere Informationen bezogen sich auf Herkunftsländer von Gemüse, die verschiedenen Transportwege, Verpackung und Weichmacher sowie Pflanzenschutz. Deutschland hat, so führte Martin Starke aus, das härteste Pflanzenschutzgesetz. Deutsches Gemüse durchläuft viele Kontrollprozesse, bevor es auf den Markt kommt. Pro Kultur werden 8 - 10 Laboruntersuchungen im
Jahr durchgeführt. Bei ausländischem Gemüse ist das oft nicht nachvollziehbar.

Zum Schluss ging Martin Starke noch auf Bio, Öko und Demeter ein und zog das Fazit:
  • Je frischer, desto besser
  • kurze Wege schonen die Umwelt
  • Bio ist nicht immer gleich Bio
  • Inhaltsstoffe hängen von der Frische, Reife und Umgebung ab
  • Fachkräften in Deutschland sollte man Vertrauen schenken, da sie für ihre Produkte stehen. 
Danke, Martin Starke, für den äußerst interessanten Vortrag.

Weiterführende Links:
Gartenbau Starke
http://www.vitamine.com/

Fotos: © Marina Schlenzig

Mittwoch, 6. Januar 2016

Einen guten Start ins neue Jahr

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs einen guten Start in das neue Jahr. Mögen die 365 Tage des neuen Jahres für alle gute Tage sein. Lassen wir uns überraschen, was jeder Tag für uns bereit hält. Versuchen wir, jeden Tag so zu gestalten, dass wir am Ende des Tages sagen können "Es war ein guter, lebenswerter Tag".

Begrüßen möchten wir das neue Jahr auch mit einem Gedicht von Astrid Lose, das sie uns freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Gerechtigkeit auf dieser Welt

Von Astrid Lose 

Was ist Gerechtigkeit auf dieser Welt,
die Menschen wissen oft nicht, was sie tun.
Es herrschen nur Kommerz und Geld,
die Gier lässt keinen sicher ruhn. 

Wo führt das letztlich alles hin.
Wir spüren Hass und Mordgelüste,                                  
so mancher hofft auf einen Neubeginn.
Wie geht es weiter, wenn das jeder wüsste. 

Doch in dieser eklatanten Zeit
fürchten sich die Meisten,
sind zum Kämpfen und gewaltbereit
wie Tiere, die können sich das leisten. 

Sind wir denn Tiere, eigentlich doch nicht.
Warum dann töten, flüchten, stehlen,
findet sich nicht endlich ein Gericht.
Das Unverständnis, keiner kann es hier verhehlen. 

Doch wem nützt all dieses Zweifeln,
nur gute Taten, kein gegenseitiges Besiegen,
und nicht an falscher Stelle sich ereifern,
denn nur Vernunft und Liebe werden letztlich siegen. 

Drum Menschen hört auf Euer Herz,
dass überall dauernd Friede werde.
Vertreibt gemeinsam allen Schmerz
und rettet Eure alte Erde.


Lichterfahrt durch das Erzgebirge

Für dieses Jahr hatten wir statt einer Weihnachtsfeier für den 6. Dezember 2015 eine Lichterfahrt durch das Erzgebirge geplant. Und wir haben uns sehr gefreut, dass dieses Angebot so gut angenommen wurde.

Es waren so viele Teilnehmer, dass der geplante Bus nicht reichte und wir einen zweiten Bus buchen mussten. Ein großes Dankeschön an unser ortsansässiges Taxi und Busunternehmen Nowak, die das so unproblematisch für uns lösen konnten und damit allen Teilnehmern einen schönen Nachmittag verschafften.

Die Fahrt ging nach Großrückerswalde zur Scheunenwirtin, wo uns ein schönes weihnachtliches Programm mit den Milnaer Spatzen zu Kaffee und Stollen erwartete.

Anschließend fuhren wir nach Marienberg auf den Weihnachtsmarkt, wo wir uns für die Weiterfahrt nochmals mit Glühwein, Bratwurst und anderen schönen Dingen stärkten.

Quer durch weihnachtlich beleuchtete Orte des Erzgebirge ging es dann mit dieser Lichterfahrt wieder Richtung Heimat.

New York, New York - Neujahrskonzert am 05. Januar 2016

Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert
Intentant Wolfgang Schaller begrüßte die Gäste des Neujahrskonzertes am 05. Januar 2016. Anschließend führte Peter Christian Feigel, 2. Kapellmeister, unterhaltsam als musikalischer Leiter durch das weitere Programm.

Wir konnten ein abwechslunsreiches, be-swingtes Neujahrskonzert erleben. Die Musicalstars Olivia Delauré und Jannik Harneit nahmen und mit auf eine musikalische Reise an den New Yorker Broadway. Wir erlebten Musik, Tanz und Gesang aus den Werken von George Gershwin und Leonard Bernstein, darunter auch Klassiker wie das Filmmusical "Ein Amerikaner in Paris" oder den Welthit "West Side Story".

New York wird als  lebendigste Stadt der Welt bezeichnet. Woody Allen meinte einmal "Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude, ich möchte niemals irgendwo anders leben. Und in dieser Stadt entstand auch das Musical, dass sich später in Rekordzeit in der ganzen Welt verbreitete. Im Musical ist alles erlaubt, singen, tanzen, spielen, weinen, lachen - und das wurde uns vom Orchester der Staatsoperette Dresden unter Leitung von Peter Christian Feigel und den beiden Solisten Olivia Delauré und Jannik Harneit genau so vermittelt.

Es war wieder ein schönes Jahresstart, den wir gemeinsam mit Mitgliedern der Ortsgruppe Erlau erlebten. Danke auch an die Vorsitzende der Ortsgruppe Erlau, Christa Poch, für die hervorragende Organisation.