Samstag, 23. November 2013

Vorschau 1. Halbjahr 2014


Einladung zur Weihnachtsveranstaltung



Weihnachtsbasteln


Es war schön, es war weihnachtlich, es hat unheimlich Spaß gemacht - unser Bastelnachmittag in Erlau bei Birgit Faustmann.

Es hatten sich nicht so viele Interessenten fürs Basteln gemeldet, so dass wir uns auf zwei Autos aufteilen konnten.


Bei Birgit angekommen kam uns weihnachtlicher Duft entgegen, ein weihnachtlich geschmückter Raum mit Kerzenlicht und Weihnachtsmusik verströmte eine heimelige Atmosphäe. Es gab Glühwein, Tee und Gebäck.




Birgit trug Weihnachtsgeschichten und -gedichte vor und wir haben mal wieder gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann wir das mit unserer Gruppe je mal gemacht hätten. Das hatte schon seinen (weihnachtlichen) Reiz.


Jaaaa, gebastelt haben wir auch. Und nicht zu wenig. Wir hatten uns ja Fenstersterne ausgesucht. Birgit hatte alles gut vorbereitet und stand als Hilfe zur Verfügung, wenn's mal nicht so richtig zusammenklebte oder schief gefaltet wurde. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, machen Lust auf weitere Basteleien.


 









Wir haben uns für kommendes Jahr wieder angemeldet, werden wieder vorm 1. Advent bei Birgit basteln. Von den Teilnehmern her war es genau richtig, obwohl ich zunächst etwas enttäusch war, dass sich nicht mehr beteiligten. Aber es war richtig so, wie es war. Und jetzt starten wir wieder voll durch, unsere Weihnachtsveranstaltung am kommenden Wochenende steht bevor.

Herzlichen Dank an Birgit Faustmann für den schönen Nachmittag, wir freuen uns auf ein weiteres Mal.









Sonntag, 3. November 2013

Infotour nach Kottenheide



Wir hatten die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Reiseverantwortlichen und Vertretern von Ortsgruppen unseres Volkssolidarität Regionalverbandes Freiberg e.V. an einer Informationsreise nach Kottenheide teilzunehmen. Herr Kautzsch, Betreiber des Hotels "Haus am Ahorn", hatte eingeladen, das Reiseangebot kennenzulernen.


Angeboten wird vom 12.05. – 16.05. und vom 25.09. - 29.09.2014 eine Mehrtagesreise nach Schöneck/Vogtland Ortsteil Kottenheide für Gruppen unseres Regionalverbandes.




Kottenheide ist, so durften wir erfahren, ein sehr kleiner Ort. Es leben so ca. 80 Einwohner in etwa 40 Häusern. UND: in Kottenheide stand die kleinste Dorfschule Sachsens. Bekannt ist Kottenheide, das heute zu Schöneck gehört vor allem auch bei vielen Wintersportlern. Kottenheide ist bis ins Frühjahr hinein weitgehend schneesicher und bietet mit seinen 780 m hoch gelegenen Loipen den Skiläufern gute Bedingungen. Aber auch im Sommer kann man sich mitten im Wald sehr gut erholen.


Bereits zur Begrüßung wurden wir mit der Geschichte des Ortes vertraut gemacht. Wir konnten mit einer Busrundfahrt die Umgebung erkunden, Muldenberg, mit dem Flößerdorf, die Muldenberger Talsperre, Vogtlandarena, Schnee, versteckt unter Sägespäne, und die größte Mattensprungschanze der Welt, Klingenthal, Aschberg, Zwota usw. Herr Kautzsch stellte sein Hotel und die Leistungen aus dem uns vorliegenden Angebot vor. Es handelt sich dabei vor allem auch um Leistungen, die speziell für Senioren zusammengestellt wurden. Übrigens, das Hotel punktete bei uns auch durch seine originellen Ideen wie zum Beispiel Eimeressen und Schubkarrenessen.


Nach einem hervorragenden Abendbuffet mit allerlei Überraschungen spielte Pavel Siegl aus Böhmen zum Tanz. Zum Glück keine böhmische Blasmusik, dachte ich, im Gedenken an unsere Reise im Frühjahr nach Tschechien. Da bin ich immer noch etwas traumatisiert. 


Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem reichhaltigen Frühstück Richtung Heimat, besuchten jedoch vorher noch die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz.


Insgesamt ist unsere Einschätzung, dass sich die Buchung dieser Reise auf alle Fälle lohnt. Für einen Preis von 333,00 Euro/Doppelzimmer und 353,00 Euro/Einzelzimmer bekommt man ein reichhaltiges Angebot, das seinesgleichen sucht. Somit haben wir beschlossen, gemeinsam mit der Ortsgruppe Erlau unseren Mitgliedern das Reiseangebot zu unterbreiten. Die Teilnehmer an der Infotour aus Erlau und Frankenau jedenfalls haben sich schon mal Plätze reservieren lassen. 


Übrigens – vom 22. – 24. November 2013 findet die Saisoneröffnung des Weltcup Skispringens in der Klingenthaler Vogtland Arena statt. Dann sind im Hotel Am Ahorn auch die Skispringer untergebracht.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Schule einmal anders





Wir mussten uns ganz schön sputen, um den Schulbus rechtzeitig zu erreichen. Ziel unserer Fahrt war die Pestalozzischule in Mittweida, wo wir eine Unterrichtsstunde wie zu Kaiserzeiten hatten. Unsere Klassenstärke war mit 20 Personen recht gut besucht. 3 Schüler hatten sich krank gemeldet.

Zu Beginn gab es gleich das Klassenfoto - man konnte ja nicht wissen, ob am Ende alle das Schulziel erreichen.




Herr Oberlehrer war sehr streng. Die Schulordnung musste eingehalten werden. Knaben sahsen rechts und Mädchen links vom Gang.








Während der Schulstunde hatten alle Schüler zu schweigen und dem Oberlehrer zuzuhören.




Lernen mussten wir auch, dass die Hände sauber sein müssen. Die Kontrolle erfolgte sofort - die Strafe ebenfalls: "Ab zum Händewaschen!" - notfalls auch mehrfach.

 

"Hände falten, Schnabel halten, Kopf nicht drehn und sich ansehn, Ohren spitzen, gerade sitzen" - es fiel manchem nicht so leicht.

 


 
Beim gemeinsamen Singen wurde ganz zeitgemäß dem Kaiser Wilhem II.  gehuldigt. Der Gesang - na ja - laut, lange und falsch. Nur Herr Oberlehrer machte alles richtig - ich glaube, der hat heimlich geübt.








Strafe musste auch sein.
"Wer störrisch wie ein Esel war, dazu noch dumm und faul sogar, bekam  die Eselkappe auf und musste auf den Esel rauf."





Der Rohrstock kam ebenfalls zum Einsatz. Es wurde genau geschildert, wo man ihn anwenden konnt. Käthe hatte schon ganz rote Fingernägel, ich glaub, dadurch hatte sie Glück, Herr Oberlehrer hat vom Zuschlagen abgesehen.




Turnen durfte im Unterricht auch nicht fehlen. Wir lernten:
"Turnen ist die beste Medizin, über alle Krankheiten hilft sie hin. Stärkt die Muskeln, reckt die Glieder aus, alle böse Laune treibt sie aus."



Die abschließende Zeugnisausgabe bescheinigte allen Teilnehmern, dass sie "versetzt" wurden. Freudig nahmen sie ihr "Schul-Zeugnis" entgegen.




Dann gab es endlich Pause vom Unterricht. Die mitgebrachten Schulbrote, Obstspieße und der Hopfenblütentee sorgten für gute Laune und stärkten für weitere Unternehmungen. Danke unserem Schulküchenteam Isolde und Alice und unserem Schulbusfahrer Jürgen sowie Herrn Oberlehrer Kreskowsky für einen lehrreichen und amüsanten Abend.


Dienstag, 15. Oktober 2013

Was sind "Soziallotsen"




 

4 Teilnehmer des Volkssolidarität Regionalverbandes Freiberg e.V. konnten am 10. Oktober 2013 die Fachtagung „Vernetzung der Mitgliederarbeit – Soziallotsen in der Volkssolidarität“ besuchen. 






Inhaltlich befasste man sich zunächst mit dem Begriff „Soziallotsen“. Anschließend setzten sich die Teilnehmer mit dem dahinter stehenden Konzept auseinander. Es ging darum, welche Angebote die Volkssolidarität bezüglich Sozialberatung für Mitglieder und Interessenten anbieten kann. Dabei wurde sowohl auf die Möglichkeiten als auch die Grenzen dieses Angebotes eingegangen. 




Soziallotsen als Ehrenamt sind Wegweiser zum Erhalt von Hilfe. Sie bieten keine Beratung an, helfen aber durch Vermittlung von Erstkontakten zu professionellen Diensten der Volkssolidarität oder anderen sozialen Netzwerkpartnern. 

Einig waren sich die Teilnehmer, dass es unbedingt einer professionellen Schulung der Soziallotsen bedarf, um dieses Ehrenamt durchzuführen. 



Ausschlaggebend für den Wirkungsbereich der Soziallotsen ist auch die Betrachtung, ob ein Einsatz im ländlichen Bereich oder in der Stadt erfolgt. Während in den Städten das Angebot an Hilfen für Pflege, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe usw. besser vor Ort erreichbar ist, sieht es im ländlichen Raum schon anders aus. Hier müssen Möglichkeiten der Vernetzung gefunden werden, die diesem Anspruch gerecht werden. 




Die Vorträge der Referenten sowie deren Begleitmaterial bilden eine gute Grundlage, sich mit dem Thema innerhalb der Verbandsgliederungen intensiver auseinander zu setzen. 

Text: Marina Schlenzig
Fotos: Volkssolidarität Bundesverband e.V.