Posts mit dem Label Volkssolidaritaet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Volkssolidaritaet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Februar 2016

Frisches Gemüse - was macht den Unterschied


Gesundes Gemüse war Thema des Vortrags von Martin Starke, Gartenbau Starke Frankenau. Er bot den Teilnehmern der Veranstaltung wieder einen sehr interessanten Vortrag.

Er erklärte des Unterschied zwischen Gemüse in Großmärkten und dem, was man direkt beim Erzeuger kauft, denn: Gemüse ist nicht gleich Gemüse. Frisch vom Feld geerntet mit kurzen Transportwegen ist doppelt so gesund, da die Inhaltsstoffe noch vollkommen erhalten sind, wohingegen Gemüse in Großmärkten mindestens 48 Stunden alt, wenn nicht noch älter, ist. Um diese lange Haltbarkeit
Martin Starke
zu gewährleisten, wird Gemüse dementsprechend behandelt und verliert somit immer mehr an wertvollen Inhaltsstoffen. Auch Ernte und Umgang mit Gemüse sind ausschlaggebend für Frische.

Er verwies insbesondere auch darauf, saisonales deutsches Gemüse zu kaufen. Und spätestens bei der Gegenüberstellung der Vitaminwerte einzelner Gemüse- und Obstsorten wurde allen deutlich, wie wichtig es ist, vorher zu vergleichen, was man als gesundes Gemüse/Obst einkauft. So hat z. B. Kohl in Deutschland angebaut mehr Vitamin C als Zitrone.

Weitere Informationen bezogen sich auf die Verarbeitung von Gemüse und Obst. Interessant war für die meisten Teilnehmer, dass z. B. Möhren angedünstet die meisten Vitaminen freisetzt und - aber das wussten die meisten schon - Tiefkühlware gesünder als Konserve ist. Beim Apfel sollte man grundsätzlich den Kelch entfernen, weil sich dort die gefährlichsten Schadstoffe ansetzen. Un natürlich ist Öl bei der Zubereitung für die Freisetzung von Vitamine wichtig.

Weitere Informationen bezogen sich auf Herkunftsländer von Gemüse, die verschiedenen Transportwege, Verpackung und Weichmacher sowie Pflanzenschutz. Deutschland hat, so führte Martin Starke aus, das härteste Pflanzenschutzgesetz. Deutsches Gemüse durchläuft viele Kontrollprozesse, bevor es auf den Markt kommt. Pro Kultur werden 8 - 10 Laboruntersuchungen im
Jahr durchgeführt. Bei ausländischem Gemüse ist das oft nicht nachvollziehbar.

Zum Schluss ging Martin Starke noch auf Bio, Öko und Demeter ein und zog das Fazit:
  • Je frischer, desto besser
  • kurze Wege schonen die Umwelt
  • Bio ist nicht immer gleich Bio
  • Inhaltsstoffe hängen von der Frische, Reife und Umgebung ab
  • Fachkräften in Deutschland sollte man Vertrauen schenken, da sie für ihre Produkte stehen. 
Danke, Martin Starke, für den äußerst interessanten Vortrag.

Weiterführende Links:
Gartenbau Starke
http://www.vitamine.com/

Fotos: © Marina Schlenzig

Donnerstag, 25. September 2014

Buntes Herbstlaub 2014



Im vergangenen Jahr bereits gingen wir auf eine musikalische Weltreise, die uns von Chemnitz nach New York führte. Nun ja, aber man kann ja nicht immer in New York bleiben, also mussten wir in diesem Jahr versuchen, zurück nach Chemnitz zu kommen. Gemeinsam mit Mitgliedern der Erlauer Ortsgruppe fuhren wir in die Stadthalle Chemnitz um die Reise von New York nach Chemnitz anzutreten.

Diesmal hatten wir keinen Flug gebucht, wir nahmen einen Luxusliner, wo wir mit Freude feststellen konnten, dass sich der Hausmeister, mit dem wir im vergangen Jahr nach New York flogen, als Animateur verdingt hatte. So konnte unsere musikalische Weltreise beginnen.

Der Kapitän des Schiffes, Achim Mentzel, begrüßte alle Mitreisenden in seiner gewohnten musikalischen Art, unterstützt vom Animateur Yves Bräutigam.
 


Das Showballet Berlin glänzte mit Rhythmen und Tänzen aus fernen und nahen Ländern.




In die Welt der Oper entführte uns die Sopranistin Svetlana Katchour mit ausdrucksvoller Stimme, u. a. auch mit Titeln aus „Madame Butterfly“.



 
Kelvin Kalvus, ein Kontaktjongleur, verzauberte das Publikum mit einem magischen Spiel aus scheinbar fliegenden und gleitenden Glaskugeln.




Ronny Weiland, der Sänger mit der russischen Seele, ließ die Herzen einiger Dame im Publikum dahinschmelzen, als er mit stimmgewaltigen Bass seine Lieder sang. Ich geb zu, ich gehörte auch dazu.



Sehr gut kamen auch die Breitenauer Musikanten an. Mit ihrem eigenen Stil sorgten sie bei moderner volkstümliche Musik für Stimmung und gute Laune und verführten sogar zum Mitsingen.





Maike und Jörg Probst, aus der gleichnamigen berühmten Zirkusfamilie stammend, sorgten mit ihren Pavianen für viel Spaß beim Publikum.





Im Foyer hatte man dann noch das Vergnügen Carsten am KLA4 zu erleben, Carsten Klobe aus Chemnitz. Er bietet Boogie bis Ballade – Handgespieltes auf 88 Tasten.



Ja, und so sind wir wieder zu Hause angekommen, zufrieden mit einer schönen Veranstaltung, die neugierig auf das nächste Jahr macht, wenn es wieder heißt „Wir laden ein zum bunten Herbstlaub“.

 
Autogrammkarten gab es auch.








Vielen Dank an die „Macher“ der Veranstaltung – es hat uns wieder sehr gut gefallen.

Sonntag, 17. August 2014

Fahrradtour und Grillen am 21. 06. 2014

Wie jedes Jahr, so führen wir auch in diesem unsere Fahrradtour mit anschließendem Grillen durch. Na ja, zur Fahrradtour waren es wieder etwas wenig Teilnehmer, aber die, die dabei waren, waren total begeistert.


Zum Grillen waren wir dann 19 Teilnehmer, recht ordentlich, fanden wir. In gemütlicher Runde klang dann der Tag aus. Es hat wieder Spaß gemacht und die Teilnehmer beschlossen, auch im kommenden Jahr diese Veranstaltung fortzuführen. Vielleicht sind dann ja auch die Fahrradfahrer, die aufgrund privater Höhepunkte nicht teilnehmen konnten, wieder mit auf Tour.

Montag, 10. Juni 2013

Die Zauberflöte


Gut gelaunt und voller Erwartung stiegen wir am Sonntag, dem 09. Juni 2013, in den Bus Richtung Dresden. 7 Mitglieder unserer Ortsgruppe folgten der Einladung des Regionalverbandes zum Besuch der StaatsoperetteDresden, um dort gemeinsam mit anderen Teilnehmern Wolfang Amadé Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ zu hören und zu sehen.


Schade, dass so wenig Teilnehmer aus dem Mittweidaer Ortsgruppenbereich teilnahmen. Eigentlich war diese Tour speziell für diesen Bereich geplant. Ich möchte an dieser Stelle denen, die nicht teilnahmen, sagen: „Ihr habt wirklich etwas verpasst!“. 





Aber nun zum eigentlichen Geschehen. Im ersten Aufzug konnten wir erleben, wie Prinz Tamino sich in das Land der Königin der Nacht verirrte, auf den Vogelfänger Papageno trifft und von den drei Damen der Königin in deren Auftrag mit der Rettung ihrer Tochter Pamina, in die er sich anhand eines Portraits unsterblich verliebte, beauftragt wird. Die drei Damen überreichen Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein magisches Klockenspiel, die vor allen Gefahren schützen sollen. Pamina befindet sich derweil als Gefangene auf Sarastros Burg, versucht zu fliehen, wird aber vom Mohren Monostatos wieder eingefangen. Am Ende des ersten Aufzuges, nach gegenseitiger Suche der beiden Liebenden, begleitet von Klängen aus Taminos Zauberflöte und Papagenos Panflöte, und anschließender Gefangennahme erscheint der Priester Sarastros, der anweist, dass Tamino, Papageno und Pamina in den Tempel der Prüfung geführt werden.

Im zweiten Aufzug müssen sich Tamino und Pamina den Prüfungen der Eingeweihten unterziehen. Die erste Prüfung, das Schweigegelübde für Tamino und Papageno war nicht einfach zu bestehen. Vor allem Papageno hatte seine liebe Not damit. Doch die Aussicht auf eine Frau überzeugte ihn letztendlich. Die Königin der Nacht hatte sich inzwischen Zutritt zum Tempel verschafft und verfolgte Mordpläne gegen Sarastro, um ihm den „Siebenfachen Sonnenkreis“ und damit die Quelle der Macht zu entreißen. Während der zweiten Prüfung, das Schweigegelübde galt noch immer, wurde Pamina von den Klängen Taminos Zauberflöte herbeigerufen. Da er nicht spricht, fühlt sie sich nicht mehr geliebt und möchte sterben. Papageno indessen macht Bekanntschaft mit einer alten Frau, die behauptet erst 18 Jahre zu sein und einen Liebhaber namens Papageno zu haben. Sie entlockt ihm ein Heiratsversprechen und als er zustimmte verwandelt sich die hässliche Alte in die hübsche Papagena, wird jedoch durch die Priester sofort wieder von Papageno getrennt.
Während der dritten Prüfung, die Tamino mit Hilfe der Zauberflöte besteht, müssen sich die Liebenden einer Feuer- und Wasserprobe unterziehen. Anschließend ziehen sie in den Tempel der Isis ein. Papageno, der vergeblich nach seiner Papagena suchte, fasst den Entschluss, sich umzubringen. Er unternimmt auf Anraten der drei Knaben jedoch noch den Versuch, Papagena mit Hilfe seines Glockenspiels herbeizulocken. Am Ende liegen sich Papageno und Papagena auch in den Armen.

Ein Besuch der Staatsoperette Dresden ist sehr zu empfehlen. Danke auch dahin für die freundliche Unterstützung bei der Bilderwahl. Danke unserer Reiseleiterin Eva Beckmann fürs organisieren und die Betreuung während der Fahrt. Das wird auf alle Fälle für uns nicht die letzte gemeinsame Fahrt gewesen sein.

Fotos: Pressearchiv Staatsoperette Dresden (Stephan Floß, Kai-Uwe Schulte-Bunert)