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Samstag, 9. März 2013

Warum ich zum Frauentag fast Herzstillstand hatte

Internationaler Frauentag 2013 - einer Tradition unserer Ortsgruppe folgend, wollten wir auch dieses Jahr den Internationalen Frauentag gemeinsam feiern. Da ich jedoch noch stark in die Vorbereitung der 725-Jahr-Feier im Juni diesen Jahres eingebunden bin, hatte ich die Organisation mehr oder weniger in die Hände meiner Vorstandsmitglieder gelegt. Hat auch super geklappt - ABER:

Es hatten sich 33 Teilnehmer vorab gemeldet. "Für unseren Ort ganz gut" dachte ich. Doch dann blieb mir das Herz fast stehen. Es kamen so viele Besucher zu unserer Veranstaltung, dass mir Angst und Bange wurde. Insgeheim dachte ich an das Märchen, wo der Topf immer weiter überkocht und nur noch der Spruch "Töpfchen steh" half. Während meine Hauptkassiererin sich als Platzanweiserin engagierte plante ich mit der Wirtin fix die Plätze um. Da wurden noch Stühle geholt und weitere Tische dazu gestellt. Am Ende waren 52 Personen - zwar etwas eng - aber glücklich platziert.

Dem Anlass angepasst hatte ich eine kleine Rede zum Internationalen Frauentag vorbereitet. Dieses Jahr widmete ich sie der Bedeutung des Internationalen Frauentages in heutiger Zeit.

Für die Musik sorgte Frank Vogt aus Mittweida, der das richtige Gespür hatte, was die Teilnehmer hören wollten. Mit seinen frech, fröhlichen verbalen Zwischeneinlagen hatte er die Lacher auf seiner Seite. Und getanzt wurde allemal gern.

Den zweiten Herzstillstand hätte ich fast gehabt, als eine Besucherin einen Schwächeanfall erlitt und ich den Notarzt rufen musste. Ich habe mich dann spät am Abend noch erkundigt wie es ihr geht und mir wurde gesagt, dass sie wieder den Umständen entsprechend wohlauf sei. Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herzen.

Da der Tag so prima gelaufen war, haben wir nach kurzer Umfrage unter den Teilnehmern kurzerhand Frank Vogt für nächstes Jahr wieder gebucht. Die ersten Anmeldungen dafür habe ich auch schon entgegen genommen.

Am Ende der Veranstaltung sammelte dann mein persönlicher Fahrer die Frauen noch auf, deren Männer vergessen hatten, sie abzuholen. Aber so wusste ich alle wieder sicher zu Hause.

Danke an Frank Vogt für die klasse Unterhaltung, an Holger und Gudrun Teweleit und ihr Team für die gute Betreuung und an die Helfer und Vorstand unserer Ortsgruppe für ihren Einsatz bei der Bewerbung und Organisation der Veranstaltung.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Schnee, Schnee, Schnee


Der Tag unserer Seniorenweihnachtsfeier ging schon gut los - Schnee, Schnee, Schnee und nochmals Schnee. Du meine Güte, dachte ich, ob überhaupt jemand zur Veranstaltung kommt? Wir hatten vormittags ja schon einiges im Gasthof vorbereitet, damit am Nachmittag keine Hektik aufkam.

14:00 Uhr war Treffen mit den Helfern ausgemacht - 15:00 Uhr sollte die Veranstaltung beginnen. Und es schneite immer noch kräftig.

Kurz nach 14:00 Uhr, wir waren gerade angekommen, kamen - man sollte es nicht glauben - die ältesten Teilnehmer. Insgeheim dachte ich: Na, wenn die ältesten Herrschaften anreisen, dann sollten auch die anderen noch kommen. Im vergangenen Jahr waren etwas über 70 Teilnehmer da, das war unser Maßstab. Mehr gibt unser Ort sicher auch nicht her. So viele Einwohner haben wir ja nun wirklich nicht. Erleichtert stellen wir fest, dass sich gegen 14:30 Uhr dann der Saal gut füllte. Am Ende zählten wir 68 Teilnehmer, einige wenige hatten sich sogar entschuldigen lassen, weil sie aufgrund des Wetters dann doch nicht kommen konnten.


Unsere Kindergartenkinder absolvierten den ersten Programmteil. Es war wieder sehr lustig und sie hatten sich viel Mühe gegeben. Hinterher erfuhren wir, dass das eigentlich anders geplant war, aber infolge Krankheit einiger Erzieher musste improvisiert werden. Ehrlich - liebe Erzieher - uns ist das nicht aufgefallen. Es war super.



Natürlich durfte auch der Weihnachtsmann nicht fehlen. "Der hat ja eine Maske auf, der ist nicht echt!" rief so ein kleiner Stöpsel in die Runde. Neben mir flüsterte ein Mädchen ihrer Nachbarin zu: "Das ist bestimmt Dieter Meyer." Ich darauf: "Nö, isser nich, woran wollt ihr das denn erkennen?" Beide guckten mich mit großen Augen an. Leider konnte ich das nicht weiter verfolgen, weil ich mich schon wieder um die nachfolgenden Künstler und das Kaffeetrinken kümmern musste.




Der Weihnachtsmann hat mir aber vorher noch gebeichtet, dass ihm die Hose nicht mehr passe und er deshalb in Jeans kommen muss. Ober der zu viel aus dem Geschenkesack genascht hat? Das müssen wir mal beobachten!





Schön, dass sich spontan gleich noch zwei Frauen bereit erklärten, beim Kaffee ausschenken mitzuhelfen, hatten wir doch selbst zwei krankheitsbedingte Ausfälle bei unseren Helfern.

Ja und dann kam sie - Elsbeth vom Bauernhof - im Schlepptau ihr Willy. Junge, Junge, hatte der zu leiden. Er hat kein leichtes Leben bei Elsbeth, neee, wahrlich nicht.

Unsere Gäste durften sich am Kühe(Willy-)melken probieren - keine Sorge, an Willy ist noch alles ganz. Jedenfalls sah es aus meinem Blickwinkel so aus.


Wir haben viel gelacht und unseren Spaß gehabt.


Diese Mitmachcomedy mit anschließendem Feuerfächer- und Lichterpoitanz, umrahmt von einer kleinen Lasershow war dann der Abschluss unserer diesjährigen Weihnachtsveranstaltung.


Im kommenden Jahr ist - genügend Spendenmittel vorausgesetzt - wieder Gesang im Programm.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Helfern, bei den Spendern - die Mittel wurden ausschließlich für die Gestaltung dieser Weihnachtsveranstaltung verwendet - und bei unserem Gastwirtsehepaar Teweleit mit ihrem Team.



Sonntag, 28. Oktober 2012

HALBVOLL oder HALBLEER


Meine schlimmsten Befürchtungen traten ein. Das Wetter hat uns wohl zusätzlich noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit 41 Besuchern war der Saal im Gasthof halbvoll oder halbleer - je wie man es betrachten mag.

Jedenfalls hatten wir genügend Platz zum tanzen. Und das wurde reichlich genutzt. Getanzt wurde bis zum "abwinken".



Karl-Heinz Schenk hat mit seinem Gesang und seinen Titeln das Publikum begeistert.

Natürlich mussten die "Piepser" unserer Feuerwehrteilnehmern wieder den Abend stören. Wie sollt es auch anders sein. Aber die Jungs waren fix wieder da, ein kleiner Einsatz zum Glück. Also konnte das abbestellte Essen dann wieder neu bestellt werden und alle waren zufrieden.

Getanzt wurde bis zum Ende und ich hab nun wieder ein Problem. Es wird gewünscht, dass im kommenden Jahr wenigstens zwei Tanzveranstaltungen stattfinden. Auch mein Einwand, dass die Teilnahme nicht nach Wiederholung schreit, half nicht. Na ja, wir werden darüber sprechen müssen - zur nächsten Vorstandssitzung.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht versäumen, unserem Gastwirt Holger Teweleit und seinem Team sowie Karl-Heinz Schenk für den gelungenen Abend zu danken.

So und jetzt muss ich nachdenken! *** wann und wie organisieren wir für nächstes Jahr Tanz........ wer soll was für Musik machen .......... mir kommt schon noch eine Idee für eine Show-Einlage ............. hatte da nicht jemand am Abend was über Chippendales gesagt?......... Tanzshow-Einlage wär auch nicht schlecht......................................***


Samstag, 15. Oktober 2011

Unser Weinfest

Tja, wie soll ich es sagen? Die Teilnehmer hatten sich vom Vortrag mehr erhofft, versprach doch die Ankündigung einen an sich interessanten Vortrag über Wein. Der Referent hat sich sehr viel Mühe gemacht, aber die Teilnehmer der Veranstaltung hatten andere Vorstellungen, hätten sich mehr Informationen über Wein gewünscht, weniger historische Abfolge der Weltgeschichte.

Ich hab vor Schreck, weil mir das schon während der Veranstaltung signalisiert wurde, vergessen zu fotografieren. Jetzt könnte ich mich ärgern, da der Abend dann doch noch erfolgreich zu Ende ging.

Das Team des Gasthofes Frankenau hatte eine sehr schöne herbstliche Dekoration hingezaubert, das Essen war super und die Getränke ja sowieso. Jaaaa, es gab auch Wein, wie es sich zu einem Weinfest ja wohl gehört. Alle waren gut drauf und wir hatten noch allerhand Spaß.