Mittwoch, 3. Januar 2018

Neujahrskonzert 2018

Unsere erste Veranstaltung in 2018 führte uns wieder in die Staatsoperette Dresden, jetzt untergebracht im Kraftwerk Mitte. 700 Plätze umfasst der großzügige Zuschauerraum, in dem die Gäste Operette, Oper, Musicals und Konzerte erleben dürfen.


Das diesjährige Neujahrskonzert, unter musikalischer Leitung und Moderation von Chefdirigent Andreas Schüller stand unter dem Motto "Johann Strauss trifft Gioachino Rossini". 

Das Orchester der Staatsoperette Dresden und Elvira Hasanagić, Sopran, sowie Markus Francke, Tenor, begeisterten das Publikum mit Stücken von Johann Strauss Sohn und Vater sowie Gioachino Rossini. 

Strauss, so erfuhren wir, besuchte mehrere Male Dresden, dem zwei seiner Kompositionen, sein letzter Walzer "An der Elbe" und die Operette "Waldmeister" gewidmet waren. 

Amüsant berichtete Chefdirigent Andreas Schüller über Gioachino Rossinis kulinarische Neigungen, dessen Liebe zum Essen so weit ging, dass er sich ab seinem 37. Lebensjahr ausschließlich der Kochkunst verschrieb. Zuvor jedoch eroberte er mit fantastischer Musik Italien als auch Paris. 

Wir genossen Ausschnitte aus "Wilhelm Tell" und "Der Barbier von Sevilla" und konnten beim hören der Gewittermusik und "Unter Donner und Blitz" förmlich das zu Hause tobende Gewitter spüren. Ja, es gab um diese Zeit wirklich in Mittweida und Umgebung Gewitter.

Der zweite Teil war Märschen gewidmet. Es gab den "Sachsen-Kürassier-Marsch", "Die diebische Elster" und weitere Märsche. Das Publikum konnte sich auch als Programmgestalter beweißen, indem es aus sechs Märschen auswählen durfte. Aus den abgegebenen Stimmzetteln wurden Publikums-Wunsch-Märsche gekürt. Platz 1 belegte der Russische Marsch von Strauss, der dann auch dargeboten wurde. 

Zu guter Letzt wurde der Radetzky Marsch gespielt, bei dem Chefdirigent Andreas Schüller nicht nur das Orchester sondern auch das begeisterte Publikum dirigierte.

Allen Beteiligten wird dieses musikalische Erlebnis nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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