Samstag, 31. Dezember 2016

Alles Gute für 2017



Ein neues Jahr 2017 bedeutet Hoffnung, neues Licht, neue Begegnungen und neue Wege zum Glück. 
Wir wünschen den Mitgliedern und Freunden unserer Volkssolidarität Ortsgruppe Frankenau sowie unseren Lesern alles Gute fürs neue Jahr.


Sonntag, 27. November 2016

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Sterben - ein Tabuthema?

Eingeladen hatten wir für die Veranstaltung "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben" für den 13. Oktober 2016 in den Speisehof Nowak in Frankenau. Pfleger Thomas Mark vom "Brückenteam" des Schmerz- und Palliativzentrum am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein hatte sich bereit erklärt, einen Vortrag über die Arbeit des Brückenteams zu halten.

Eigentlich hatten wir gehofft, dass aus unserer Ortsgruppe mehr Mitglieder teilnehmen. Was hat unsere Mitglieder davon abgehalten, diesen sehr interessanten Vortrag nicht anzuhören? Ist Sterben ein Tabuthema? Wir werden es zur nächsten Veranstaltung sicher erfahren.

Nichtsdestotrotz war die Veranstaltung gut besucht und uns wurde ein äußerst interessanter Vortrag geboten. Wir erfuhren

  • Was bedeutet "Palliativmedizin"?
  • Was bedeutet "Brückenbetreuung"?
  • Was ist das Ziel der Brückenbetreuung und wer hat Anspruch darauf?
  • Worin besteht das Angebot der Brückenbetreuung?
  • Wie erfolgt die Anmeldung zur Brückenbetreuung?
  • Wie werden die Angebote der Brückenbetreuung koordiniert?
  • "Wer ist für die Brückenbetreuung verantwortlich?
Brückenbetreuung ist ein Angebot für unheilbar kranke Patienten in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung und deren Angehörige. Wie oft haben wir von Großeltern oder Eltern gehört "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben!". Und oft genug haben wir miterlebt, wie Menschen, die unter schweren Krankheiten leiden, die ihnen verbliebene Lebenszeit gern im Kreis ihrer Familie und Freunde verbringen möchten. Doch da ist auch die Unsicherheit und Angst bei Patienten und pflegenden Angehörigen, ihre Lieben in dieser Phase, wo Angst vor Schmerzen, Luftnot oder andere schwere Symptome vorherrschen, richtig zu versorgen. 

Wir konnten erfahren, dass durch den Einsatz des Brückenteams ermöglicht werden kann, dass auch am Lebensende diese Patienten durch optimale Behandlung ihrer Symptome eine bestmögliche Lebensqualität erfahren. Das erfolgt durch schnelle und kompetente Beratung, Koordination verschiedener Hilfsangebote und erforderlichenfalls häuslicher Mitbetreuung. Das Brückenteam arbeitet eng mit allen für die Betreuung dieser Patienten erforderlichen Ärzten, Pflegediensten und anderen Einrichtungen bis hin zu Seelsorgern zusammen. 

Die Anmeldung zur Brückenbetreuung muss über eine Verordnung das Hausarztes oder anderer zuständiger Ärzte erfolgen. Das Brückenteam koordiniert die Zusammenarbeit der verschiedenen an der Versorgung des Patienten beteiligten Stellen, führt kurzfristig den Hausbesuch zur Beratung und Abklärung der häuslichen Situation durch, beurteilt den notwendigen Betreuungsumfang und die Therapie. 

Alle an der Brückenbetreuung beteiligten Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger sind für die spezialisierte palliative Versorgung Schwerstkranker ausgebildet und verfügen über mehrjährige Berufserfahrung in diesem Bereich. Auch für die psychologische Betreuung stehen Fachkräfte sowie ein Seelsorger zur Verfügung. 

Am Ende der Veranstaltung konnte man nur noch Hochachtung vor diesem Team und dessen Leistungen aussprechen. Wir möchten von dieser Stelle aus nochmals ganz herzlich für diesen interessanten, informativen Vortrag danken. 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Kottenheide 2016

Irgendwie ist es auch wie ein Virus, der uns befällt, wenn wir Kottenheide hören. Und so waren wir auch dieses Jahr, wie schon Jahre zuvor, wieder mit den Ortsgruppen Frankenau und Erlau auf Tour ins vogtländische Kottenheide.

Unser Bus war bis auf den letzten Platz besetzt und unser Busfahrer Peter genau so lustig drauf, wie schon im vergangenen Jahr.

Ausgerüstet mit genügend Getränken und Bordapotheke konnte die Fahrt am 26. September 2016 ab Wohnort nach Kottenheide beginnen. Christa Poch, die Ortsgruppenvorsitzende von Erlau, unterstützte Peter tatkräftig und es dauerte nicht lange, bis alle im Bus ausreichend versorgt waren.

In Kottenheide angekommen gab es die übliche Begrüßung auf dem Dorfplatz mit Glockengeläut und Begrüßungsschnaps. Glockengeläut deshalb, damit die Einwohner des Ortes wussten, dass wieder mehr Besucher im Ort sind als der Ort Einwohner hat.



Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück ins Sormitztal und nach Bad Steben. Wir konnten in Heinrichshütte eine Schaugießerei mit angeschlossener Ausstellung und die größte Dampfmaschine der ehemaligen DDR besichtigen.


Anschließend konnten wir in einem original Thüringer Gasthaus unser Mittagessen einnehmen und schon ging's weiter nach Bad Steben.











Am Mittwoch schauten wir uns Schöneck mit dem Vogtlandexpress an und am Nachmittag besuchten wir Franzensbad.











Donnerstag war Backkultur angesagt - im Bayerischen Bäckereimuseum Kulmbach, wo wir auch im Bräuhaus unser Mittagessen einnahmen. Auf 1500 m² wurden wir mit vielen Dingen um die Bäckerei vertraut gemacht. So zum Beispiel wurden neben anderen Stationen zwischen Getreide und fertigem Brot die Frage beantwortet: Wie viele Arbeitsschritte sind notwendig, bis aus Mehl Brot wird? Wie wurde früher und wie wird heute Brot gebacken? Wie bäckt man welches Brot in anderen Ländern? Und natürlich konnten wir am Ende der Besichtigung frisches Brot aus dem Steinbackofen der Museumsbäckerei und ein Glas leckeres Bier kosten.








Abends fand dann das obligatorische Eimeressen und der Tanzabend mit Pavel Siegl statt - ein schöner Abschluss unseres Kurzurlaubes.




Gut gelaunt traten wir am Freitag nach dem Frühstück die Rückreise an - im Gepäck das Programm für 5 Tage Naturparadies Kottenheide vom 18.09. - 22.09. 2017.

Das Rezept "Brotauflauf mit Hackfleisch" war übrigens sehr interessant:

Zutaten:
500 g altbackenes Brot, 400 ml Milch, 3 Eier, Salz, Pfeffer, 1 Zwiebel, 50 g Räcuherspeck, 200 ml saure oder süße Sahne, 500 g Hackfleisch, 4 EL Parmesan-Käse

Zubereitung:
Eine Auflaufform fetten und das Brot würfeln. Die Hälfte der Milch mit den Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln würfeln, Rauchspeck würfeln, anbraten, Zwiebeln dazu geben und hackfleisch mit anbraten. Brot, Hackfleischmasse und die Eiermilch schichtweise in die Auflaufform geben und mit Brot abschließen. Die restliche Milch mit der sauren Sahne und dem Parmesan verrühren und über den Auflauf geben, Butterflöckchen darauf und 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Montag, 19. September 2016

Pokerface war angesagt





Am 25.08.2016 trafen wir uns zu dem geplante Spielenachmittag. In Anbetracht des Wetters hatten wir uns entschlossen, das ganze im Freien stattfinden zu lassen.

Während die Männer sich ihrem Skatspiel widmeten versuchte die Kleine mit Pokerface ihre Mitspieler über den Tisch zu ziehen.

Beim Mensch-ärgere-dich-nicht war sie der absolute Sieger - doch beim Domino wollte es nicht recht gelingen.




Andere spielten mit Eifer Rummikub, aber das war wohl noch nicht so das richtige für unser kleines Pokerface.

Wir hatten sehr viel Spaß und planen das fürs kommende Jahr sicher wieder.

Sonntag, 21. August 2016

Kreativität und Spaß

Regelmäßig treffen sich Frauen aus unserem Ort, um ihre Hobbys gemeinsam durchzuführen. 

Es werden Erfahrungen ausgetauscht, neue Techniken ausprobiert, auch mal Bastelarbeiten durchgeführt.



Hin und wieder gibt es neue Vorlagen oder Bücher, die gemeinsam betrachtet werden und der einen oder anderen als Anregung für neue Projekte dienen.

So zum Beispiel das Virustuch, eine Vorlage, die frei im Internet zur Verfügung steht.






Am einfachsten folgt man der Anleitung bei YouTube

Das Garn für das Tuch stammt von Heike Strulik, die in liebevoller Handarbeit das selbst wickelt.














Als Model für Babygarnituren stand Baby born zur Verfügung. Zum Glück musste keine Modelagentur kontaktiert werden, da eine der Handarbeitsdamen noch eine Puppe in ihrem Bestand hatte.

Sonntag, 24. April 2016

An Schönheit kaum zu übertreffen

sein werden die Teilnehmer des Workshops Kosmetik vom 06.04.16, die sich mit Frau Oehme von der Sonnen-Apotheke in Mittweida trafen, um ihre eigene Körpercreme und Körperpeeling selbst herzustellen.

Der Workshop hat allen wieder sehr viel Spaß gemacht. Es wurde abgemessen, gewogen, geschmolzen, gerührt und entsetzt geschaut, wenn das Ergebnis nicht den Vorgaben entsprach.

Aber irgendwie hat es dann doch bei allen gepasst, auch mit Hilfe von Frau Oehme, die letztendes noch die Kohlen aus dem Feuer holte, wenn es nicht erwartungsgemäß verlief.

Am Ende waren alle zufrieden und glücklich, wieder etwas eigenes geschaffen zu haben.








Für unsere Leser zum Probieren:

Körperpeeling mit Kokos und braunem Zucker


Zutaten für 2 Personen á 160 ml:

90 ml Kokosöl
225 g braunen Zucker
5 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

Herstellung:

- Kokosöl langsam aufschmelzen

- Braunen Zucker abwiegen und unter das geschmolzene Kokosöl mischen

- Wenn die Mischung handwarm ist, ätherisches Öl untermischen und in eine Cremedose abfüllen

Anwendung:

nach dem Duschen den Körper damit abreiben und abspülen.

Haltbarkeit:

Das Körperpeeling ist 6 Monate haltbar.




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Wir möchten uns bei Frau Oehme für diesen interessanten Workshop auf diesem Weg nochmals ganz herzlich bedanken.
Ein großes Dankeschön aller Teilnehmer gilt auch Frau Apothekerin Hellbach, die uns das Material für den Workshop spendete.

Freitag, 25. März 2016

Ostern 2016

Wir wünschen all unseren Lesern ein schönes Ostern 2016.


Dienstag, 22. März 2016

Workshop Kosmetik

Wir führen am Mittwoch, dem 06. April 2016, wieder einen tollen Workshop durch. Diesmal wollen wir Körperbutter mit Peeling herstellen.

ich hab noch kein Produktfoto ;-) - hier das Ergebnis vom Seifensieden 2015

Frau Oehme von der Sonnenapotheke Mittweida hat sich wieder bereit erklärt, diesen Workshop durchzuführen.

Bis zum 27. März 2016 können noch Anmeldungen (begrenzte Platzzahl) angenommen werden - per Email: marina.schlenzig@gmx.de

Donnerstag, 10. März 2016

Frauentag 2016

Auch die Frauen unserer Volkssolidarität Ortsgruppe haben in diesem Jahr traditionsgemäß den Internationalen Frauentag gefeiert.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Frauentages und dem, was uns heute mit diesem Tag verbindet ging die Vorsitzende der Ortsgruppe auch auf Schwerpunkte ein, die die Frauen der Ortsgruppe heute beschäftigen.

Manchmal, so scheint es, wird einfach vergessen, dass es neben Kinder- und Jugendarbeit, Kultur und Sport auch noch die ältere Generation gibt, die in früheren Jahren den Grundstein für den gegenwärtigen Lebensstandard legte. Und so mache Frau und Mutter muss heute mit den Folgen der Chancenungleichheit im ehemaligen Arbeitsleben zurechtkommen, indem sie am Rande des Existenzminimus lebt.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir als Ortsgruppe der Volkssolidarität in unserem Wirkungsbereich Unterstützung im Rahmen von Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe im häuslichen Bereich, bei Vorbereitung von Behördengängen, Förderung menschlicher Kontakte im Rahmen von Gruppenveranstaltungen, Vorträgen und gemeinsamen Unternehmungen.

Nach wie vor lautet das Motto unserer Ortsgruppe "Gemeinsam nicht einsam". Wir wollen im Ruhestand aktiv und selbstbestimmt leben, uns im Verein sozial engagieren und Freizeit, Bildung, Kultur und Sport auch für ältere, sozial benachteiligte und behinderte Menschen erlebbar machen.



Wichtig sind uns dabei aber auch die generationsübergreifenden Aktivitäten - Veranstaltungen, die wir gemeinsam mit dem Kindergarten und jüngeren Menschen aus unserem Ort gestalten können. Wir haben im Ort kaum noch Möglichkeiten für die Durchführung von größeren Veranstaltungen mit Jung und Alt. Unser Gasthof ist geschlossen und andere vorhandene Räumlichkeiten können nur der jeweiligen Platzkapazität entsprechend genutzt werden. Das macht uns die Vorbereitung und Durchführung von interessanten Veranstaltungen für Jung und Alt nicht einfach.

Das es uns trotzdem gelingt, im Rahmen des Möglichen für schöne Momente mit ausgleichender und entspannender Wirkung zu sorgen, die auch das persönliche Wohlbefinden und die zwischenmenschlichen Kontakte fördern zeigen solche Veranstaltungen, wie auch die diesjährige Frauentagsfeier im Speisehof Nowak Frankenau. Für die musikalische Unterhaltung sorgte mit Tanzmusik und Gesang Stefan Thiel aus Flöha und wenn es auch nicht zum Rock'n'Roll mit Überschlag kam, getanzt wurde trotzdem fleißig.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Vorschau Veranstaltung Monat März 2016


laden wir ganz herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit DJ Stefan Thiel aus Flöha ein.

Termin: Dienstag, 08. März 2016
Beginn:  18:00 Uhr
Ort:        Speisehof Nowak Frankenau

Unkostenbeitrag: 8,00 Euro (Speisen und Getränke Selbstzahler)

Anmeldung mit Essenvorbestellung ist erforderlich, bitte bis spätestens 01. März 2016 an Marina Schlenzig, Obere Dorfstraße 50, Tel.: 03727 3417

Frisches Gemüse - was macht den Unterschied


Gesundes Gemüse war Thema des Vortrags von Martin Starke, Gartenbau Starke Frankenau. Er bot den Teilnehmern der Veranstaltung wieder einen sehr interessanten Vortrag.

Er erklärte des Unterschied zwischen Gemüse in Großmärkten und dem, was man direkt beim Erzeuger kauft, denn: Gemüse ist nicht gleich Gemüse. Frisch vom Feld geerntet mit kurzen Transportwegen ist doppelt so gesund, da die Inhaltsstoffe noch vollkommen erhalten sind, wohingegen Gemüse in Großmärkten mindestens 48 Stunden alt, wenn nicht noch älter, ist. Um diese lange Haltbarkeit
Martin Starke
zu gewährleisten, wird Gemüse dementsprechend behandelt und verliert somit immer mehr an wertvollen Inhaltsstoffen. Auch Ernte und Umgang mit Gemüse sind ausschlaggebend für Frische.

Er verwies insbesondere auch darauf, saisonales deutsches Gemüse zu kaufen. Und spätestens bei der Gegenüberstellung der Vitaminwerte einzelner Gemüse- und Obstsorten wurde allen deutlich, wie wichtig es ist, vorher zu vergleichen, was man als gesundes Gemüse/Obst einkauft. So hat z. B. Kohl in Deutschland angebaut mehr Vitamin C als Zitrone.

Weitere Informationen bezogen sich auf die Verarbeitung von Gemüse und Obst. Interessant war für die meisten Teilnehmer, dass z. B. Möhren angedünstet die meisten Vitaminen freisetzt und - aber das wussten die meisten schon - Tiefkühlware gesünder als Konserve ist. Beim Apfel sollte man grundsätzlich den Kelch entfernen, weil sich dort die gefährlichsten Schadstoffe ansetzen. Un natürlich ist Öl bei der Zubereitung für die Freisetzung von Vitamine wichtig.

Weitere Informationen bezogen sich auf Herkunftsländer von Gemüse, die verschiedenen Transportwege, Verpackung und Weichmacher sowie Pflanzenschutz. Deutschland hat, so führte Martin Starke aus, das härteste Pflanzenschutzgesetz. Deutsches Gemüse durchläuft viele Kontrollprozesse, bevor es auf den Markt kommt. Pro Kultur werden 8 - 10 Laboruntersuchungen im
Jahr durchgeführt. Bei ausländischem Gemüse ist das oft nicht nachvollziehbar.

Zum Schluss ging Martin Starke noch auf Bio, Öko und Demeter ein und zog das Fazit:
  • Je frischer, desto besser
  • kurze Wege schonen die Umwelt
  • Bio ist nicht immer gleich Bio
  • Inhaltsstoffe hängen von der Frische, Reife und Umgebung ab
  • Fachkräften in Deutschland sollte man Vertrauen schenken, da sie für ihre Produkte stehen. 
Danke, Martin Starke, für den äußerst interessanten Vortrag.

Weiterführende Links:
Gartenbau Starke
http://www.vitamine.com/

Fotos: © Marina Schlenzig

Mittwoch, 6. Januar 2016

Einen guten Start ins neue Jahr

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs einen guten Start in das neue Jahr. Mögen die 365 Tage des neuen Jahres für alle gute Tage sein. Lassen wir uns überraschen, was jeder Tag für uns bereit hält. Versuchen wir, jeden Tag so zu gestalten, dass wir am Ende des Tages sagen können "Es war ein guter, lebenswerter Tag".

Begrüßen möchten wir das neue Jahr auch mit einem Gedicht von Astrid Lose, das sie uns freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Gerechtigkeit auf dieser Welt

Von Astrid Lose 

Was ist Gerechtigkeit auf dieser Welt,
die Menschen wissen oft nicht, was sie tun.
Es herrschen nur Kommerz und Geld,
die Gier lässt keinen sicher ruhn. 

Wo führt das letztlich alles hin.
Wir spüren Hass und Mordgelüste,                                  
so mancher hofft auf einen Neubeginn.
Wie geht es weiter, wenn das jeder wüsste. 

Doch in dieser eklatanten Zeit
fürchten sich die Meisten,
sind zum Kämpfen und gewaltbereit
wie Tiere, die können sich das leisten. 

Sind wir denn Tiere, eigentlich doch nicht.
Warum dann töten, flüchten, stehlen,
findet sich nicht endlich ein Gericht.
Das Unverständnis, keiner kann es hier verhehlen. 

Doch wem nützt all dieses Zweifeln,
nur gute Taten, kein gegenseitiges Besiegen,
und nicht an falscher Stelle sich ereifern,
denn nur Vernunft und Liebe werden letztlich siegen. 

Drum Menschen hört auf Euer Herz,
dass überall dauernd Friede werde.
Vertreibt gemeinsam allen Schmerz
und rettet Eure alte Erde.


Lichterfahrt durch das Erzgebirge

Für dieses Jahr hatten wir statt einer Weihnachtsfeier für den 6. Dezember 2015 eine Lichterfahrt durch das Erzgebirge geplant. Und wir haben uns sehr gefreut, dass dieses Angebot so gut angenommen wurde.

Es waren so viele Teilnehmer, dass der geplante Bus nicht reichte und wir einen zweiten Bus buchen mussten. Ein großes Dankeschön an unser ortsansässiges Taxi und Busunternehmen Nowak, die das so unproblematisch für uns lösen konnten und damit allen Teilnehmern einen schönen Nachmittag verschafften.

Die Fahrt ging nach Großrückerswalde zur Scheunenwirtin, wo uns ein schönes weihnachtliches Programm mit den Milnaer Spatzen zu Kaffee und Stollen erwartete.

Anschließend fuhren wir nach Marienberg auf den Weihnachtsmarkt, wo wir uns für die Weiterfahrt nochmals mit Glühwein, Bratwurst und anderen schönen Dingen stärkten.

Quer durch weihnachtlich beleuchtete Orte des Erzgebirge ging es dann mit dieser Lichterfahrt wieder Richtung Heimat.

New York, New York - Neujahrskonzert am 05. Januar 2016

Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert
Intentant Wolfgang Schaller begrüßte die Gäste des Neujahrskonzertes am 05. Januar 2016. Anschließend führte Peter Christian Feigel, 2. Kapellmeister, unterhaltsam als musikalischer Leiter durch das weitere Programm.

Wir konnten ein abwechslunsreiches, be-swingtes Neujahrskonzert erleben. Die Musicalstars Olivia Delauré und Jannik Harneit nahmen und mit auf eine musikalische Reise an den New Yorker Broadway. Wir erlebten Musik, Tanz und Gesang aus den Werken von George Gershwin und Leonard Bernstein, darunter auch Klassiker wie das Filmmusical "Ein Amerikaner in Paris" oder den Welthit "West Side Story".

New York wird als  lebendigste Stadt der Welt bezeichnet. Woody Allen meinte einmal "Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude, ich möchte niemals irgendwo anders leben. Und in dieser Stadt entstand auch das Musical, dass sich später in Rekordzeit in der ganzen Welt verbreitete. Im Musical ist alles erlaubt, singen, tanzen, spielen, weinen, lachen - und das wurde uns vom Orchester der Staatsoperette Dresden unter Leitung von Peter Christian Feigel und den beiden Solisten Olivia Delauré und Jannik Harneit genau so vermittelt.

Es war wieder ein schönes Jahresstart, den wir gemeinsam mit Mitgliedern der Ortsgruppe Erlau erlebten. Danke auch an die Vorsitzende der Ortsgruppe Erlau, Christa Poch, für die hervorragende Organisation.