Donnerstag, 16. November 2017

Schwanensee in Frankenau

mein sterbender Schwan
Na ja, wenn ich auch sonst handarbeitstechnisch sehr flott bin, beim Gemüseschnitzen reichte es bei mir nur zum sterbenden Schwan. Dafür war mir meine Apfelblume aber besser gelungen, fand ich.

ein lebender Schwan









Gebucht hatten wir bei Madleine Seigerschmidt aus Altmittweida den Anfängerkurs "Gemüse schnitzen" 15 Teilnehmer wollten sich dieses Wissen aneignen, 5 weitere Teilnehmer waren als Zuschauer zugegen.

konzentriertes Arbeiten
Nicole Pönisch führte den Kurs durch und zeigte uns, wie wir vorgehen müssen, um einen Schwan aus einem Apfel zu formen. Den meisten Teilnehmer ist das auch gelungen, mal von meinem sterbenden Schwan abgesehen 🙈


der Anfang ist gemacht


Im Anschluss schnitzten wir noch Blüten aus Äpfeln - da schnitt ich dann besser ab.

Aber der Anfang war gemacht, jetzt kann jeder Teilnehmer noch zu Hause weiterüben - notfalls kommen die missratenen Schnitzkünste in den Obstsalat, denk ich.


links mein erster Versuch - bin zufrieden


Den Teilnehmerinnen hat es sehr gefallen und im Anschluss wurden noch besondere Duftseifen käuflich erworben - schöne Geschenke für Weihnachten.

viele Möglichkeiten zum Gestalten





Dankeschön an Nicole Pönisch für die Geduld mit den Teilnehmerinnen - es war ein schöner Abend.



Mit der Harley durch den Südwesten von Amerika












Mit der Harley durch den Südwesten von Amerika führte uns der Vortrag von Wilhelm Weber aus Erlau.







32 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um diesen Vortrag zu verfolgen. Eigentlich fast zu viel für den uns zur Verfügung stehenden Raum - aber uns hat so viel Interesse gefreut.








Wilhelm Weber hat den Vortrag sehr interessant gestaltet. Wir konnten anhand seiner Fotos die Reise miterleben und am Ende wurden noch viele Fragen zur Reiseorganisation und zur Reise selbst gestellt. 















Wir möchten uns bei Wilhelm Weber ganz herzlich für diesen interessanten Reisebericht bedanken. 

Buntes Herbstlaub 2017


Wir besuchten mit 24 Teilnehmern aus unserer Ortsgruppe am 27. September 2017 die Stadthalle in Chemnitz um das diesjährige „Bunte Herbstlaub“ mit Patrick Lindner zu erleben.

Uns bot sich ein vielfältiges Programm, moderiert von Birgit Lehmann als Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen.

















Die Kurfürstin ließ uns wieder teilhaben an ihrem Schlossleben und es gab so manch amüsante Begebenheiten.









Wir konnten u. a. das Duo Rollecsos & Markidos mit einer großartigen Rollschuhshow erleben, das Showballett Berlin und den Auftritt der Kinder mit ihren Musikinstrumenten


In der zweiten Programmhälfte erfreute Patrick Lindner das Publikum mit vielen seiner bekannten Hits. Dass er am gleichen Tag Geburtstag hatte und trotzdem die Teilnehmer an der Veranstaltung der Volkssolidarität so hervorragend unterhielt zollte Hochachtung.










Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung. Dafür großen Dank an die Organisatoren.

Samstag, 23. September 2017

Kottenheide 2017 - Ein Reisebericht -


Eine sehr schöne Reise erlebten wieder Mitglieder der Volkssolidarität Ortsgruppen Erlau und Frankenau vom 18. – 22. September 2017 nach Kottenheide.

Am Anreisetag wurden wir mit kräftigem Glockenschlag im Örtchen Kottenheide begrüßt. Dazu gab es eine kleine Flasche Glockenöl die beim Trinken runterlief wie Öl – schon mal ein guter Start.

Der Dienstag war dem Besuch des Korbmuseums in Michelau vorbehalten. Wir erfuhren in einer kleinen Vorführung etwas zur Geschichte des Deutschen Korbmuseums. 

Uns wurde vorgeführt, wie das Geflecht entsteht und welches Material, Maschinen, Geräte sowie Werkzeuge zum Einsatz kommen. In den insgesamt 26 Räumen des Museums konnten wir eine Vielzahl Ausstellungsstücke bewundern, die so manchem ein Staunen abrangen. Neben europäischen Flechtarbeiten gab es auch ausgestelltes afrikanische, asiatische und amerikanisches Flechtwerk, Kinderwagen, Spielzeug, Korbmöbel uns vieles mehr. Natürlich konnte man auch Körbe, Schalen usw. käuflich erwerben.














Am Mittwoch besuchten wir Wernesgrün, unternahmen eine Kremserfahrt und konnten dann im Gutshofrestaurant Kaffee trinken und leckeren frischen Kuchen genießen. Besonders imposant fanden wir die für die Kutschfahrt eingesetzten Pferde. Es handelte sich um die edle Kaltblutrasse Percheron. Unser Kutscher erklärte uns, dass die meisten Percherons Schimmel sind. Die für das Wernesgrüner Traditionsgespann sowie die Kremserfahrten verwendeten Percherons sind allerdings Rappen, die man bei einem Züchter in Frankreich kauft.










Der Donnerstag führte uns eine Rundfahrt durch das Vogtland zur Plauener Spitzenmanufaktur C.R. Wittmann GmbH & Co. KG nach Brockau. Der Geschäftsführer, Herr Dietz, hielt einen äußerst interessanten Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Plauener Spitze und die bewegende Geschichte dieser Manufaktur. Wir hätten ihm gern noch länger zugehört, da seine Erzählung auch ein Teil seiner Lebensgeschichte war und er es super verstanden hat, alles lebendig und interessant den Zuhörern nahe zu bringen. Plauener Spitze – ich glaub, den mitlesenden Frauen muss man nicht erklären, dass wir uns im Spitzenparadies befanden. Der anschließende Besuch im Shop der Manufaktur ließ manchen Ehemann etwas irritiert gucken. Die Frauen wollten sich schwer trennen und mit etwas mehr Zeit wäre sicher so manche Einkaufstüte zusätzlich im Bus gelandet.


 
Zum Mittagessen erwartete uns in 511 Metern Höhe die Kuhbergbaude Netzschkau. Wir konnten ebenfalls an der Kuhbergbaude den besonderen Besuchermagnet, eine Eisenbahnanlage mit 30 Lokomotiven auf 500 m Schienen mit liebevoll gestalteten Miniaturen, u. a. auch einer Nachbildung der Göltzschtalbrücke, bestaunen. Ein Augenschmauss für Modellbahnliebhaber und wohl auch alle anderen.

Anschließend fuhren wir zur Talsperre Pöhl, wo wir eine schöne Rundfahrt mit dem Schiff durchführten. Mit einer Länge von 7 km und einer Breite von 2 km ist das „Vogtländische Meer“, wie die Talsperre auch gern genannt wird, die drittgrößte Talsperre Sachsens. Uns erwartete eine herrliche Landschaftskulisse und wir fuhren mit schönen Eindrücken zurück.



Am Abend fand ein Tanzabend mit Pavel Siegl statt, wo wir in gemütlicher Runde und beim Tanz die Erlebnisse ausklingen lassen konnten.

Am Freitag traten wir dann die Rückreise an. Es waren wieder ein paar sehr schöne Tage für uns. Ein großes Dankeschön gebührt auch unserem Busfahrer Peter, der uns die ganzen Tage interessantes über Land und Leute erzählte und uns sicher von A nach B und wieder zurück fuhr. Um unser Wohlbefinden an Bord sorgte Christa Poch mit der „Bordapotheke“, der wir auch Danke sagen möchten für die Rundumbetreuung beginnend bei der Organisation über den Reiseverlauf bis zum sicheren Nachhausekommen aller Teilnehmer. Auch das Team um Herrn Kautzsch in unserem Ferienhotel „Haus am Ahorn“ in Kottenheide hat alles getan, dass wir uns rundum wohl fühlten. Unterkunft, Essen und Programm waren perfekt auf uns abgestimmt. Dafür auch ein ganz großes Dankeschön.

Jetzt freuen wir uns auf Kottenheide 2018, wo uns folgendes Programm erwartet:

  • Tagesfahrt nach Bayreuth zur Besichtigung der marktgräflichen Oper (neu restauriert, Weltkulturerbe)
  • Tagesfahrt zur Burg Seeberg und zum Sooser Hochmoor
  •  Halbtagesfahrt nach Erlbach zur Kremserfahrt und zum Alpenhof in Breitenfeld
Genaue Auskunft zur Reise 2018 gibt es bei den Ortsgruppenvorsitzenden der Ortsgruppen Erlau und Frankenau.
Tel.: Christa Poch, Erlau: 03727 92138
Tel.: Marina Schlenzig, Frankenau: 03727 3417


Text und Fotos: © Marina Schlenzig















Samstag, 2. September 2017

Sommer - Sonne - Grillparty





Das war wieder mal richtig toll - unsere Grillparty. Wir hatten knapp 30 Besucher - regnen hätte es nicht dürfen, dann wär's ein Platzproblem geworden. Aber da wir ja alles Engel sind wurden wir mit schönem Sommerwetter verwöhnt. Es gab gutes Essen, reichlich zu trinken und lustige Kurzgeschichten, viele nette Gespräche, viel zu Lachen - es stimmte einfach alles.




Kleine Kostprobe unserer Geschichten zum Vorlesen:

Der Stuhl

Neulich war ich wirklich krank,
saß herum auf meiner Ofenbank,
war schlapp und matt - kein Appetit,
auch schmeckte mir das Essen nicht.
Ich schleppte mich zum Doktor rauf
und dacht, der schreibt mir bestimmt was auf.
"Wo fehlt es ihnen, gute Frau,
sagen sie's mir ganz genau!"
"Ach, Herr Doktor, wie soll ich's sagen,
ich muss halt über alles klagen.
Am schlimmsten ist's in meinem Bauch,
es drück der Magen - der Darm zwickt auch."
Der Doktor sagt: "Ist's ein Gewühl?
Dann brauch ich morgen ihren Stuhl
Den muss ich est sehen, dann kann ich sagen,
was da nicht stimmt mit ihrem Magen."
Ich trab nach Haus - denk vor mich hin,
was bringste blos fürn Stuhl dahin?
Bei einem fehlt die Farbe und das Kissen,
beim andern ist der Stoff verschlissen.
Und damit durch unser Dorf - was denken die Leut'!
Ganz vornehme Stühle hamm'se doch heut!
Ich werd mir vom Nachbarn einen borgen,
der hat ganz neue - und weg warn meine Sorgen.
Am nächsten Morgen, so gegen Acht,
hab ich mit mit dem Stuhl auf den Weg gemacht.
Der Doktor guckt, als ob ich nicht dicht.
"Ihren Stuhl brauch ich, verstehen sie nicht?"
Ich denk "Jetzt haste dich blamiert,
der merkt so was gleich - studiert ist studiert.
So einen Stuhl - in unserem Haus,
das schließt der Doktor völlig aus.
Bin dann mit unserem alten Stuhl rauf,
der Doktor reißt die Augen auf,
er kreischt "Jetzt red ich deutsch mit dir,
nen alten Stuhl, den bringste mir?"
Ich denk, er schlägt mich auf die Backe,
als er schreit: "Ich brauch deine Kack!"
Hätt er denn das nicht gleich sagen könne,
lässt mich zweimal mit  nem Stuhl her rennen.
"Morgen, Herr Doktor, da mach ich es richtig!"
"Nicht Morgen", sagt er, "das ist nicht wichtig!
Wenn sie in drei Wochen wiederkommen wollen,
ich muss mich erst von ihnen erholen!"
"Gut, Herr Doktor, das sehe ich ein,
ich bring dann das Zeig in drei Wochen rein."
Die drei Wochen warn um, ich raffte mich auf.
"Vater", sagt ich "heut gehste mit zum Doktor rauf.
Es ist zu viel - pack mal mit an.
Ich trag die 2 Einer und du die Wann!!!"

Mittwoch, 26. Juli 2017

Buchlesung mit Astrid Lose

13 Teilnehmer verfolgten am 26.07.17 die Ausführungen der Autorin Astrid Lose zu ihrem Roman "Mein Lebenskampf".

Der Roman erscheint erstmals 2017 und wurde von Astrid und Wolfgang Lose herausgegeben. Das Taschenbuch umfasst 220 Seiten und ist unter ISBN 978-3-00-056356-0 gelistet.

Astrid Lose wurde 1939 im damaligen Karl-Marx-Stadt geboren und lebte später unter anderem in Döbeln und Marbach, lernte in Burgstädt und studierte in Karl-Marx-Stadt. Sie lebte viele Jahre mit ihrem Mann Wolfgang in Sörnzig, beide verbringen jetzt ihren Lebensabend in Rochlitz.

Die Autorin schrieb lange Zeit für die örtliche Presse und veröffentlichte weitere Bücher: das Kinderbuch "Kleiner Teddy sucht eine Mama", "Geheimnisse aus dem Land des roten Porphyr" mit Sagen aus der Region. Demnächst erscheint ein weiteres Kinderbuch mit dem Titel "Der purpurrote Kongo" in dem die Abenteuerreise eines Papagei beschrieben wird.

Aber nun zum Buch selbst.

Astrid Lose, im Buch Asta, beschreibt anschaulich ihre schweren Kindertage. Ihre leibliche Mutter gab sie einfach in eine, allerdings schlechte, Pflegestelle. Durch glückliche Umstände kommt das kleine Kind dann doch noch in eine neue Familie, zu einer neuen Mutter, die sie auch als solche bezeichnet. Zitat aus dem Vorwort: "Eine Mutter ist nicht immer diejenige, die einem Kind das Leben schenkt. Nein, es ist sie, die Einzige, die Entbehrungen auf sich nimmt und aufopferungsvoll einem kleinen Menschenkind hilft, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden."

Immer in der Hoffnung auf eine glückliche Wende ihres Lebens und auf liebe Menschen muss sie viel Leid erfahren. Anschaulich beschreibt die Autorin ihr Leben von H wie Hitler über H wie Honecker zum H wie Heute.

Es ist ein sehr berührendes Buch, manchmal macht es beim lesen traurig und manchmal regt es zum schmunzeln an. Einmal mit lesen begonnen, kann man es nicht zur Seite legen. Sicherlich ist es nicht jedermanns Geschmack, derartige Geschichten zu lesen. Ich persönlich fand es interessant, waren mir doch selbst viele Ereignisse noch recht bekannt.