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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Sterben - ein Tabuthema?

Eingeladen hatten wir für die Veranstaltung "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben" für den 13. Oktober 2016 in den Speisehof Nowak in Frankenau. Pfleger Thomas Mark vom "Brückenteam" des Schmerz- und Palliativzentrum am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein hatte sich bereit erklärt, einen Vortrag über die Arbeit des Brückenteams zu halten.

Eigentlich hatten wir gehofft, dass aus unserer Ortsgruppe mehr Mitglieder teilnehmen. Was hat unsere Mitglieder davon abgehalten, diesen sehr interessanten Vortrag nicht anzuhören? Ist Sterben ein Tabuthema? Wir werden es zur nächsten Veranstaltung sicher erfahren.

Nichtsdestotrotz war die Veranstaltung gut besucht und uns wurde ein äußerst interessanter Vortrag geboten. Wir erfuhren

  • Was bedeutet "Palliativmedizin"?
  • Was bedeutet "Brückenbetreuung"?
  • Was ist das Ziel der Brückenbetreuung und wer hat Anspruch darauf?
  • Worin besteht das Angebot der Brückenbetreuung?
  • Wie erfolgt die Anmeldung zur Brückenbetreuung?
  • Wie werden die Angebote der Brückenbetreuung koordiniert?
  • "Wer ist für die Brückenbetreuung verantwortlich?
Brückenbetreuung ist ein Angebot für unheilbar kranke Patienten in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung und deren Angehörige. Wie oft haben wir von Großeltern oder Eltern gehört "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben!". Und oft genug haben wir miterlebt, wie Menschen, die unter schweren Krankheiten leiden, die ihnen verbliebene Lebenszeit gern im Kreis ihrer Familie und Freunde verbringen möchten. Doch da ist auch die Unsicherheit und Angst bei Patienten und pflegenden Angehörigen, ihre Lieben in dieser Phase, wo Angst vor Schmerzen, Luftnot oder andere schwere Symptome vorherrschen, richtig zu versorgen. 

Wir konnten erfahren, dass durch den Einsatz des Brückenteams ermöglicht werden kann, dass auch am Lebensende diese Patienten durch optimale Behandlung ihrer Symptome eine bestmögliche Lebensqualität erfahren. Das erfolgt durch schnelle und kompetente Beratung, Koordination verschiedener Hilfsangebote und erforderlichenfalls häuslicher Mitbetreuung. Das Brückenteam arbeitet eng mit allen für die Betreuung dieser Patienten erforderlichen Ärzten, Pflegediensten und anderen Einrichtungen bis hin zu Seelsorgern zusammen. 

Die Anmeldung zur Brückenbetreuung muss über eine Verordnung das Hausarztes oder anderer zuständiger Ärzte erfolgen. Das Brückenteam koordiniert die Zusammenarbeit der verschiedenen an der Versorgung des Patienten beteiligten Stellen, führt kurzfristig den Hausbesuch zur Beratung und Abklärung der häuslichen Situation durch, beurteilt den notwendigen Betreuungsumfang und die Therapie. 

Alle an der Brückenbetreuung beteiligten Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger sind für die spezialisierte palliative Versorgung Schwerstkranker ausgebildet und verfügen über mehrjährige Berufserfahrung in diesem Bereich. Auch für die psychologische Betreuung stehen Fachkräfte sowie ein Seelsorger zur Verfügung. 

Am Ende der Veranstaltung konnte man nur noch Hochachtung vor diesem Team und dessen Leistungen aussprechen. Wir möchten von dieser Stelle aus nochmals ganz herzlich für diesen interessanten, informativen Vortrag danken. 

Mittwoch, 2. September 2015

Fahrradtour und Grillparty

Am 25. Juni trafen wir uns wieder gut gelaunt zur Grillparty im Speisehof Nowak Frankenau. Na ja, eigentlich war ja auch Fahrradtour geplan - aber wie immer - nur die Härtesten radelten, 4 Teilnehmer mit Fahrrad, die restlichen 13 trafen sich gleich zum Biertrinken und Grillen.

Es war wieder sehr lustig und hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Auch das Wetter war uns hold, so dass der Abend recht lang andauerte.

Ein herzliches Dankeschön an Isolde Nowack und ihr Team, die für uns wieder ein leckeres Grillen organisierten.

Dienstag, 1. September 2015

Rauchen und Gesundheit

Für den 16. April 2015 hatten wir Herrn Dr. med. Thomas Wustmann zu einem Vortrag mit dem Thema "Rauchen und Gesundheit - vorbeugen ist besser als heilen" eingeladen.

22 Teilnehmer folgten unserer Einladung und wurden mit einem sehr interessanten Vortrag überrascht.

Dr. Wustmann sprach sowohl über COPD als auch über Lungentumore. Er erklärte dass die Wissenschaft zukunftsweisend zu Targeted-Therapies tendiert. Es handelt sich dabei um zielgerichtete Krebstherapien, die gezielt molekulare Strukturen von Tumorzellen angreifen können. Sie unterscheiden sich von den bisherigen Therapien wie Chemo- oder Strahlentherapie dadurch, dass sie fast nur Krebszellen angreifen.


  • Es handelt sich dabei um Medikamente, die die Wachstumssignale in Kresbszellen hemmen, 
  • die Blutversorgung des Tumors unterdrücken, 
  • durch Eingriff in die zelleigene "Müllentsorgung" die Krebszellen an ihrem eigenen Müll ersticken, 
  • dafür sorgen, dass sich das Immunsystem gegen den Tumor richtet.

Selbstverständlich beantwortete Dr. Wustmann auch Fragen der Teilnehmer. Es war wieder ein sehr interessanter Vortrag und wir möchten uns bei Dr. Wustmann auch nochmals auf diesem Weg ganz herzlich bedanken.

Sonntag, 9. August 2015

Tanz in den Frühling

Es gab leider lange keine Tanzveranstaltung in unserem Ort, deshalb schlossen sich die Sportgemeinschaft, der Feuerwehrverein und die Volkssolidarität in Frankenau zusammen und organisierten einen Maitanz im März mit Kultureinlage. So geplant - so geschehen am 28. März 2015.

Für Unterhaltung sorgten DJ Florian Kirsche aus Döhlen und der Karnevalsverein Döhlen. Unser Saal im Gasthof war ausverkauft - ich leider wieder krankheitsbedingt nicht dabei, was ich außerordentlich bedauerte. So gibt es eben auch keine Fotos vom Geschehen.

Aber mir wurde berichtet, dass es eine gelungene Veranstaltung war. Leider wird dies so nicht mehr stattfinden - unser Gasthof schließt - sehr schade.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Weihnachtsfeier 2014


War das wieder eine Zitterparty und hat Nerven gekostet, nicht nur meine, auch die unserer Hauptkassiererin. Ich am Montag angefragt: "Wieviel Karten sind verkauft?" - Antwort: "13!" - ich bin fast in Ohnmacht gefallen. Wir wollten unser Weihnachtsprogramm auf dem Saal durchführen, alles war darauf ausgerichtet.


Kurzerhand beschlossen wir in Abstimmung mit unserem Gastwirt, die ganze Sache in die Gaststube zu verlegen.

ABER!!!

Es mussten Kindergarten und Musikschule informiert werden, hatten diese doch ihr Programm für die Bühne konzipiert. Es mussten kleine Weihnachtsbeutel für die Kinder zusammengestellt werden. Für die Gäste war Gebäck und Stollen einzukaufen. Insgesamt nochmal zusätzlicher Aufwand, der so nicht erforderlich gewesen wäre.







Der Kartenvorverkauf ging bis eine Woche vor Veranstaltung, schließlich mussten wir wissen, wieviel wir kaufen mussten. Na ja, am Ende waren 37 Teilnehmer anwesend - ein zusätzlicher Aufwand für unsere Hauptkassiererin, die noch nachkaufen musste.





Ja, was soll ich sagen, typisch Frankenau - lieber hinterm Ofen versauern und über zu wenig Angebote im Ort meckern. Aber das, was angeboten wird, nicht nutzen.





Aber das Programm entschädigte wieder für den ganzen Stress im Vorfeld. Unsere Kindergartenkinder brachten ein schönes Programm, dass dann auch durch den Weihnachtsmann belohnt wurde.









Nach dem Kaffeetrinken trat die Musikschule Mittweida auf mit Bläsern und Kindertanzgruppe. Das Programm war schön weihnachtlich ausgerichtet und fand großen Zuspruch durch die Veranstaltungsteilnehmer.




  
Für nächstes Jahr beschlossen wir, die Veranstaltung gleich in der Gaststube zu machen. Das Programm steht schon fest.

Sonntag, 8. Dezember 2013

So ein Theater

So ein Theater, das wir dieses Jahr wieder auf dem Saal im Gasthof Frankenau erlebten. Es war weihnachtlich, lustig und hat unheimlich Spaß gemacht. 52 Teilnehmer besuchten am 1. Advent unsere diesjährige Seniorenweihnachtsfeier.  Das ist sozusagen immer der "krönende" Abschluss der ganzjährigen Ortsgruppenarbeit. Und wir freuen uns, dass dies wieder viele Senioren auf dem Saal im Gasthof Frankenau miterleben durften.




















 


Unsere Kindergartenkinder hatten ein sehr schönes Programm gestaltet. Zunächst gab es Musikstücke und Lieder. Erstaunlich, dass sogar die Knirpse, die eigentlich gar nicht singen wollten, vom weihnachtlichen Ambiente angesteckt, ihre Lieder trällerten.

Spieglein, Spieglein an der Wand....

Die Hortkinder führten das Märchen "Schneewittchen" auf. Sie hatten so viel Spaß bei der Aufführung,  dass ihr Lachen richtig ansteckend war.

Die böse Königin schnürt Schneewittchen





Einmarsch der Zwerge




Schneewittchen wird in den gläsernen Sarg gebettet








Natürlich durfte auch der Weihnachtsmann nicht fehlen, der jedem Kind mit einem kleine Präsent Danke sagte für ihren Auftritt. Für den Kindergarten gab es dann noch einen Gutschein mit Geldpräsent für das schöne Weihnachtsprogramm.
Weihnachtsengel Ramona












Nach einer gemütlichen Kaffeerunde erschien ein Weihnachtsengel - Ramona Schneider aus Wurzen. Mit einem bunten weihnachtlichen Programm und ihrer Mitmachshow sorgte sie für viel Spaß bei den Teilnehmern.
Das singende Tannenbäumchen


Rudolph, the Red Noised Reindeer
Es war wieder ein sehr schöner Tag für alle Beteiligten. Bedanken möchten wir uns für die Unterstützung beim Gastwirtsehepaar Teweleit und ihren Helfern, beim Bus- und Taxiunternehmen Nowak für ihre Spende, bei allen Spendern zur Listensammlung überhaupt, ohne die ein solches Programm nicht möglich wäre, und natürlich bei den Programmgestaltern, Kindergarten Frankenau und Ramona Schneider aus Wurzen sowie allen freiwilligen Helfern der Ortsgruppe.

Wir wünschen allen Besuchern unseres Blogs eine schöne Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles, alles Gute.