Dienstag, 13. August 2013

Popowackeln an der Kriebsteintalsperre




Sonnabend, 10. August 2013, Blick in den Spiegel, die Frisur sitzt, noch etwas Make up aufgetragen, passende Kleidung für eine Nacht im Freien gesucht - man möchte sich ja nicht unterkühlen. Und dann - Herzstillstand!!!! Es wird dunkel, es blitzt und donnert, es regnet, dass man keine 10 Meter weit sehen kann. Was nun????





Telefonhörer geschnappt, Rundruf  gestartet! Inge meint: "Wir fahren!" - Doris meint: "Wir fahren, egal was kommt!" - gut ich bin überzeugt, auch wenn der beste Ehemann der Welt ein Gesicht schlimmer wie Gewitter zieht. Und die Entscheidung war vollkommen richtig. Es war ein Abend der Superlative. Reichlich 1000 Gäste haben sich mit einem mitreißendem Programm mitten hinein in den Karneval am Zuckerhut in Rio versetzt gefühlt.






Auch wenn der Abend recht kühl war, es wurde getrommelt, getanzt und gesungen, das Publikum mit einer tollen Show mit und von den Sitzen gerissen.









Die brasilianischen Tänzerinnen und Tänzer von Tangara Brasildance sorgten mit tollen Kostümen und rasant wackelnden Popos für Beifallsstürme und verzauberten das Publikum."








Die Band "Banda Furiosa" spielte und trommelte sich die Seele aus dem Leib. Mit dieser live Percussion mein absoluter - und wohl nicht nur mein - Favorit, zumal die Band ohne Verstärker und Anlage auskommt.







      

Wir konnten Capoeira, eine Kampfkunst der nach Brasilien verschleppten afrikanischen Sklaven, bei der sie die Füße zum Schlagen nutzten ohne die Hände einzusetzen, bewundern.









Die Show bestand aus vielen tänzerischen und künstlerischen Elementen, geboten von Capoeiristas, die auch mit trainierten Körpern glänzten. 

Die musikalische Begleitung durch Berimbau, Pandeiro und Trommel, Klatschen und Singen rundeten diesen Showteil ab.

 
Lateinamerikanische Livemusik, Salsa und Merengue-Rhythmen, eine musikalische Reise vom Amazonas bis zum Zuckerhut in Rio de Janeiro - untersetzt mit einer fantastischen Lasershow und sensationellem Feuerwerk - verzauberten das Publikum.






Es wurde mitgesungen, mitgetanzt und am Ende der Show fand gemeinsam mit dem Publikum eine Polonäse wie zum farbenprächtigen Umzug in Rio de Janeiro
statt.

Ausgefüllt mit dieser brasilianischen Lebensfreude ging es dann gegen Mitternacht nach Hause. Vielleicht sollte man doch mal eine Urlaubsreise Richtung Brasilien in Erwägung ziehen.

Ein Dankeschön an dieser Stelle auch mal an  den Mittelsächsischen Kultursommer e. V. für die tolle Organisation der Veranstaltungen.

Ach ja, zwischendurch zeigte mir auch ein Seitenblick auf den besten Ehemann der Welt, das sein Leben wieder in Ordnung war - zu sehen an den glänzenden Augen beim Blick auf die Tänzerinnen. Ich kann wieder ruhig schlafen.