Montag, 10. Juni 2013

Die Zauberflöte


Gut gelaunt und voller Erwartung stiegen wir am Sonntag, dem 09. Juni 2013, in den Bus Richtung Dresden. 7 Mitglieder unserer Ortsgruppe folgten der Einladung des Regionalverbandes zum Besuch der StaatsoperetteDresden, um dort gemeinsam mit anderen Teilnehmern Wolfang Amadé Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ zu hören und zu sehen.


Schade, dass so wenig Teilnehmer aus dem Mittweidaer Ortsgruppenbereich teilnahmen. Eigentlich war diese Tour speziell für diesen Bereich geplant. Ich möchte an dieser Stelle denen, die nicht teilnahmen, sagen: „Ihr habt wirklich etwas verpasst!“. 





Aber nun zum eigentlichen Geschehen. Im ersten Aufzug konnten wir erleben, wie Prinz Tamino sich in das Land der Königin der Nacht verirrte, auf den Vogelfänger Papageno trifft und von den drei Damen der Königin in deren Auftrag mit der Rettung ihrer Tochter Pamina, in die er sich anhand eines Portraits unsterblich verliebte, beauftragt wird. Die drei Damen überreichen Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein magisches Klockenspiel, die vor allen Gefahren schützen sollen. Pamina befindet sich derweil als Gefangene auf Sarastros Burg, versucht zu fliehen, wird aber vom Mohren Monostatos wieder eingefangen. Am Ende des ersten Aufzuges, nach gegenseitiger Suche der beiden Liebenden, begleitet von Klängen aus Taminos Zauberflöte und Papagenos Panflöte, und anschließender Gefangennahme erscheint der Priester Sarastros, der anweist, dass Tamino, Papageno und Pamina in den Tempel der Prüfung geführt werden.

Im zweiten Aufzug müssen sich Tamino und Pamina den Prüfungen der Eingeweihten unterziehen. Die erste Prüfung, das Schweigegelübde für Tamino und Papageno war nicht einfach zu bestehen. Vor allem Papageno hatte seine liebe Not damit. Doch die Aussicht auf eine Frau überzeugte ihn letztendlich. Die Königin der Nacht hatte sich inzwischen Zutritt zum Tempel verschafft und verfolgte Mordpläne gegen Sarastro, um ihm den „Siebenfachen Sonnenkreis“ und damit die Quelle der Macht zu entreißen. Während der zweiten Prüfung, das Schweigegelübde galt noch immer, wurde Pamina von den Klängen Taminos Zauberflöte herbeigerufen. Da er nicht spricht, fühlt sie sich nicht mehr geliebt und möchte sterben. Papageno indessen macht Bekanntschaft mit einer alten Frau, die behauptet erst 18 Jahre zu sein und einen Liebhaber namens Papageno zu haben. Sie entlockt ihm ein Heiratsversprechen und als er zustimmte verwandelt sich die hässliche Alte in die hübsche Papagena, wird jedoch durch die Priester sofort wieder von Papageno getrennt.
Während der dritten Prüfung, die Tamino mit Hilfe der Zauberflöte besteht, müssen sich die Liebenden einer Feuer- und Wasserprobe unterziehen. Anschließend ziehen sie in den Tempel der Isis ein. Papageno, der vergeblich nach seiner Papagena suchte, fasst den Entschluss, sich umzubringen. Er unternimmt auf Anraten der drei Knaben jedoch noch den Versuch, Papagena mit Hilfe seines Glockenspiels herbeizulocken. Am Ende liegen sich Papageno und Papagena auch in den Armen.

Ein Besuch der Staatsoperette Dresden ist sehr zu empfehlen. Danke auch dahin für die freundliche Unterstützung bei der Bilderwahl. Danke unserer Reiseleiterin Eva Beckmann fürs organisieren und die Betreuung während der Fahrt. Das wird auf alle Fälle für uns nicht die letzte gemeinsame Fahrt gewesen sein.

Fotos: Pressearchiv Staatsoperette Dresden (Stephan Floß, Kai-Uwe Schulte-Bunert)

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