Mittwoch, 9. Mai 2012

Kräuterrezepte

Ja, das war eigentlich unsere Veranstaltung, die wir für Mai vorgesehen hatten. Es waren sehr viele Voranmeldungen eingegangen - jedoch - als es zur Verteilung der Rezepte und Zutatenbeschaffung gehen sollte fehlten die Teilnehmer für die Vorbereitung.

Schade - wir haben dann beschlossen, dass wir die Veranstaltung nicht durchführen. Unsere Helfer und der Vorstand haben sich geärgert, es war abgesprochen, dass die Teilnehmer sich in die Veranstaltung einbringen. Die ganze Vorbereitung umsonst, auch die von Frau Hellbach, die das leiten wollte.

Wir haben wieder etwas gelernt, uns in der letzten Helferzusammenkunft abgesprochen und werden die nächsten Veranstaltungen etwas anders organisieren. Das war eine neue Erfahrung für uns - aber kein Grund, das Handtuch zu werfen.

Mit Frau Hellbach ist abgesprochen, dass wir die Veranstaltung - anders organisiert - wiederholen.

Kennt Ihr Familienzahnbürsten?

Was war das für ein interessanter Vortrag, den Dr. Müller da am 13. 04. 2012 im Gasthof Frankenau für unsere Ortsgruppe hielt!



Ehrlich gesagt, im Vorfeld war mir schon etwas bange. Auf meine Frage, welche Präsentationstechnik ich zur Verfügung stellen soll, antwortete Dr. Müller "Keine - ich spreche frei!" Ja, wie geht das denn? In mir läuteten mehrere Alarmglocken. Einen Vortrag ohne Technik? Was soll das werden?


Ich habe mich fürchterlich geirrt! Dr. Müller hat es verstanden, ohne moderne Technik einen so interessanten Vortrag zu halten, dass sich alle Teilnehmer am Ende einig waren: DAS WAR SPITZE!



Wir erhielten u. a. Informationen, wie sich Zähne auf die Gesundheit des Körpers auswirken, dass 18 % der Bevölkerung derzeit immer noch eine "Familienzahnbürste" nutzen, dass fehlende Körperhygiene über die Zähne und den Mund auch gesundheitliche Schäden verursachen kann, was man bei Mundtrockenheit tun kann usw.


Die ersten "Zahnbürsten" übrigens gab es schon im alten Ägypten, im Jahre 3000 v.Chr.. Es handelte sich dabei um Kaustöcke, die aus Wurzeln bestanden. Diese Stöcke wurden an einem Ende so lange angekaut, bis sie zerfaserten und zur Zahnreinigung benutzt werden konnten.


Ja, so ist das: Wir leiden, wenn unsere Zähne kommen, haben Probleme, wenn sie das sind und weinen ihnen nach, wenn sie ausfallen. Unsere Zähne begleiten uns ein Leben lang. Also: Seien wir gut zu ihnen.


Ein großes Dankeschön an Herrn Dr. Müller für diesen interessanten Vortrag.