Montag, 26. März 2012

Journalist werd ich nicht


Journalist werde ich bestimmt nicht, ich hatte eine andere Ausbildung. Aber als Vorsitzende einer Ortsgruppe der Volkssolidarität und Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit muss man sich ja mehr oder weniger doch dem Thema Öffentlichkeitsarbeit stellen. Das waren meine Gedanken, als ich das Angebot zur Teilnahme an einer Tagung des Volkssolidarität Bundesverbandes vom 22. Bis 23. März 2012 in Berlin annahm. 

Es ging um Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für die Volkssolidarität. Das vom Bundesvorstand 2002 beschlossene „Kommunikationskonzept der Volkssolidarität“ bedarf einer Überarbeitung, um es den heutigen Bedingungen anzupassen. Deshalb diskutierten die Teilnehmer am ersten Tag über den Entwurf des neuen Kommunikationskonzeptes. Die Diskussionen waren interessant und breit gefächert:
  • Verstehen wir uns als reiner Seniorenverband oder richten wir unser Augenmerk auf die generationsübergreifende Arbeit?
  • Wie wird „Volkssolidarität“ in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
  • Wie erreichen wir mehr Aufmerksamkeit? u. v. m.
Ich konnte mich nicht mit jedem Diskussionsbeitrag anfreunden, aber das muss man ja auch nicht. Die Ansichten über das „Wie“ bei Öffentlichkeitsarbeit sind eben differenziert. Auch finde ich, dass man unterscheiden muss, auf welcher Ebene – Bund / Land / Region – Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird. Dementsprechend ist der inhaltliche Anspruch ein anderer. Wichtig ist doch, WIE die „Volkssolidarität“ in der Öffentlichkeit wahr- und angenommen wird – in der großen Politik und an der Basis.

Abgeschlossen wurde dieser Tag mit einem Besuch des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).
Am zweiten Tag bestand die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshops mit solchen Themen wie
  • Tipps zum Schreiben von Texten
  • Tipps für interessante Themen
  • Gute Fotos für Publikationen und das Internet
  • Grundlegendes zum Gestalten

auseinander zu setzen. Ich hatte mich für „Tipps zum Schreiben von Texten“ und „Grundlegendes zum Gestalten“ entschieden - sehr interessant -  weil praxisorientiert. Der den Tagungsunterlagen beigefügte Leitfaden zur Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist eine gute Arbeitsgrundlage für meine weitere Arbeit. Und mit Freude habe ich den neuen Schriftzug „VOLKSSOLIDARITÄT“ mit unserem Logo im ersten „O“ zur Kenntnis genommen und gleich auf meinen Plakatvorlagen angewandt.

Nach diesen zwei Tagen in Berlin schwirren mir im Kopf schon wieder neue Ideen für die Ortsgruppenarbeit herum, die ich gern umsetzen würde. Nur besteht das Problem, dass wir für dieses Jahr bis Dezember schon alle Monate mit den verschiedensten Vorhaben besetzt haben. Dann muss ich wohl wieder einiges auf die Vormerkliste für 2013 setzen.

Danke an die Organisatoren der Veranstaltung!

Dienstag, 13. März 2012

Zahn um Zahn

So lautet unsere April-Veranstaltung im Gasthof Frankenau.

Herr Dr. med. habil. R. F. Müller wird uns über verschiedene Themen der Mund- und Zahnhygiene aufklären und auch Fragen der Teilnehmer beantworten.

Gäste sind willkommen.

Freitag, 9. März 2012

Frauen unter sich

 "Eine Frauentagsfeier wurde gewünscht - na klar - organisieren wir doch glatt!"  meinte der Vorstand unserer Ortsgruppe. Nun war er da, der 8. März 2012  - unsere Frauentagsfeier!

Zunächst hatten wir erstmal festgelegt: Männer sind außen vor! Wir Frauen wollen unter uns sein, schließlich ist ja "Frauentag". Das wurde eiskalt durchgezogen, kein Mann traute sich, die geheiligten Hallen zu betreten. Selbst die als Taxi eingesetzten Männer blieben vor der Tür. Die Gaststube im Gasthof Frankenau war bis auf den letzten Platz gefüllt - nur von Frauen.

Ich kam im Vorfeld in's Grübeln "Frauentag - da kann man doch nicht nur feiern, der Tag hat doch auch seine Bedeutung, die man nicht außer Acht lassen kann!" Aber ich glaube, ich habe die richtigen Worte gefunden.

Der Präsident der Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, hatte eine Erklärung aus Anlass des Internationalen Frauentages abgegeben - nachzulesen auf der Internetseite des Bundesverbandes. Diese Erklärung war Gegenstand der einleitenden Worte zu Beginn der Veranstaltung. Eine Erklärung, die zum Nachdenken anregte und der man vollinhaltlich zustimmen konnte. Dann natürlich noch ein bischen Werbung für unsere Ortsgruppe und die Volkssolidarität - das muss einfach sein.

Für den Programmteil hatten wir Ramona Schneider eingeladen, die ein schönes Showprogramm - passend zum Frauentag - bot. Unsere Teilnehmer waren begeistert und wir als Vorstand noch viel mehr. So eine Veranstaltung zu organisieren ohne vorher zu wissen, wie sie ankommt, ist schon aufregend.

Jetzt sitze ich hier, habe die Fotos runtergeladen und "gephotoshopt" und muss einfach meine Gedanken zu dieser Veranstaltung noch im Blog unterbringen. Ich hatte ja Handy und Fotoapparat im Einsatz, habe noch nie die Funktion "Kamera" genutzt, heute jedoch ausprobiert. Na ja, zu meiner Schande muss ich gestehen: NICHT SEHR PROFFESSIONELL. Aber ich bin ja lernfähig, werde das in Zukunft vielleicht auch ab und zu mal nutzen. Heute gibt es erst einmal fotografische Eindrücke von der Veranstaltung.

Vielleicht schenkt mir ja mal meine Familie zu irgendeinem X-ten Geburtstag eine professionellere Kamera, dann werden vielleicht auch die Bilder noch besser.