Mittwoch, 28. September 2011

Buntes Herbstlaub

15 Mitglieder unserer Ortsgruppe besuchten heute die Veranstaltung "Buntes Herbstlaub" der Volkssolidarität in der Stadthalle Chemnitz.

Wir hatten für die Fahrt einen Bus von unserem ortsansässigen Taxi- und Busbetrieb Nowack gebucht. Auf der Rückfahrt durften wir den am heutigen Tag geholten neuen Reisebus testen. Tolles Teil - da macht Reisen Spaß.

Tja, die Veranstaltung war nicht schlecht, allerdings hab ich mir sagen lassen, dass die vom Vorjahr - da konnte ich nicht teilnehmen - weitaus besser war.

Aber, da wir ja selbst Veranstaltungen organisieren, ist festzuhalten, dass es nicht einfach ist, für ein so altersmäßig breit gefächertes Publikum etwas zu organisieren. Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten. Dem einen gefiel dies, dem anderen das.

Nun werden wir uns auf unsere nächste Veranstaltung Mitte Oktober orientieren.

Montag, 5. September 2011

Reiseauftaktveranstaltung 2012

Eingeladen hatte unser Regionalverband zur Reiseauftakveranstaltung in Vorbereitung auf das Reisejahr 2012 in das Hotel "Schwarzes Ross" in Siebenlehn. Leider konnten wir nur zu dritt teilnehmen, ich hoffe, dass die anderen Teilnehmer bald wieder gesund sind.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken führte Herr Marcel Walther von der Firma Becker-Strelitz-Reisen durch das Reiseprogramm für den Reiseklub der Volkssolidarität.


Zu den Höhepunkten im Jahr 2012 zählten das Frühlingstreffen in Bulgarien, Frühlingsträume im romantischen Donautal  und das Herbsttreffen im Sauerland. Der ausgereichte Prospekt zu den Treffen 2012 weckte Interesse auf weitere Reisen wie z. B. das Chor- und Sängertreffen in Hanover/Weserbergland oder Sommerträume auf der Grünen Insel Irland. Ich war begeistert und bin auf den großen Reisekatalog gespannt.


Im Anschluss an die Informationsveranstaltung spielten "De Hutzenbossen" traditionelle Volksmusik zum Mitmachen, Mitsingen und Tanzen. Nicht ganz so mein Geschmack, um ehrlich zu sein. Aber den anderen Gästen hat es sicherlich gefallen. Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten.

Freitag, 2. September 2011

Unsere Buchlesung am 02 September 2011


Da war er nun da, der ersehnte Tag, wo wir uns an einer Buchlesung versuchen wollten. Zu allem Unglück hatten wir noch starke Konkurrenz. In unserer Kirche fand ein thematischer Abend zu „Glauben Christen und Muslime an den gleichen Gott?“ und in Mittweida las Corinne Hofmann in der Stadtbibliothek aus "Afrika, meine Passion". Nun ja, das konnten wir bei der Planung unseres Termins ja nicht ahnen. 

Nichtsdestotrotz - lach, welches Wort - führten wir unsere Buchlesung durch. Immerhin konnten wir 13 Teilnehmer begrüßen. Schade, dass unsere Werbung im Kindergarten Frankenau nicht auf fruchtbaren Boden fiel. Liebe Muttis und Vatis, liebe Großeltern - ihr habt wirklich was verpasst.

Die Kinderbuchautorin Astrid Lose lebt und arbeitet in Sörnzig bei Rochlitz. Sie ist pensioniert und arbeitet als freiberufliche Journalistin. Für uns erzählte sie die Geschichte des Buches "Kleiner Teddy sucht eine Mama" - ja, ihr habt richtig gelesen - sie las nicht, sie erzählte.

So konnten wir u. a. erfahren, dass auch sie in ihrem Leben eine Mutti suchte und letztendlich fand. Schon bei ihrer Geburt wurde sie von ihrer leiblichen Mutter einfach "weggegeben". Und sie hat es wunderbar verstanden, ein pädagogisch wertvolles Buch, so muss man es einfach bezeichnen, zu schaffen, das einfach in keinem Kinderbuchregal fehlen sollte. Allerdings muss man sich beeilen, noch ein Exemplar zu bekommen. Wie Frau Lose mitteilte, wird es diese hochwertige Ausgabe des Buches nicht mehr geben. Tja, den Teilnehmern an der Veranstaltung kann das egal sein, wir haben ja alle ein handsigniertes Exemplar mitnehmen können.

Frau Lose gab zwischen den Erzählungen auch einige Anekdoten zum Buch preis. Einige stimmten traurig, andere wiederum waren sehr lustig. Sehr beeindruckt hat alle die Geschichte des kleinen Mädchens zur Buchlesung in Rochsburg, eine sehr traurige Geschichte. Ein kleines Mädchen - das ihren Eltern wohl ziemlich egal sein musste, so hatte man den Eindruck. Das Mädchen drückte das gekaufte Buch mit beiden Ärmchen nach der Buchlesung fest an ihr Herz und meinte "Das ist meine Mama".

Frau Lose verstand es, ihre Geschichte sehr lebendig und interessant darzustellen. Sie entlockte damit sogar einem Besucher das Urteil "Ich bin total überrascht, wie interessant das sein kann. Ich bin mit so viel Vorurteilen hierhergekommen - Buchlesung - eigentlich lese ich ja gar nicht. Aber das war so interessant, ich glaube, das Buch muss ich doch lesen."

Wie sie uns mitteilte, eine kurze Geschichte durften wir uns schon anhören, wird sie wieder ein neues Buch über ihr Leben schreiben. Die Teilnehmer waren sich einig, dazu hätten wir auch gern wieder eine Buchlesung.

Ein großes Dankeschön an Herrn und Frau Lose für diesen interessanten Abend.